Villeroy-Boch
OUSTBURGH. Seit fast drei Wochen herrscht Krieg im Dominion of Cranberra. Mit dem Einmarsch der Streitkräfte Ratelons in Cranberra und Astor wurde der Frieden auf Astoria gebrochen. Jetzt trat die jüngst im Amt bestätigte Prime Minister Villeroy-Boch (CRM) vor das Parlament, um dieses über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren. Neben allerlei Pathos, den man in einer solchen Situation vermutlich von einer Regierungschefin erwarten darf, ließ die sozialkonservative Premieministerin die Katze aus dem Sack: Nachdem bereits erste Erfolge gegen Ratelon zu Land und zu Wasser erzielt werden konnten, soll jetzt die große Gegenoffensive erfolgen. Dazu beantragte Villeroy-Boch, dass das Parlament den Kriegszustand feststellen solle.
Zugleich hob die Prime Minister die enge Zusammenarbeit mit Astor und Albernia hervor. So habe sie in einem Telefonat mit dem astorischen Präsidenten Kendrith Sun wesentliche Weichen für einen Sieg über Ratelon stellen und eine Perspektive für eine „stabile Sicherheits- und Friedensordnung für den Kontinent“ andiskutiert. Dabei war es Villeroy-Boch wichtig, „das fried- und freiheitsliebende Volk der Union und Roldems“, das „unter der Unterdrückung und der Verfolgung des staatlichen Terrors“ leide, nicht als Feind zu deklassieren. Dieser sei vielmehr das „Hierbei möchte ich Wert darauf legen, dass der Feind das „Verbrecherregime in Manuri und dessen Gehilfen“ – so die Premierministerin wörtlich.
Wie vor dem Parlament angekündigt, sollen in der Zwischenzeit tatsächlich erste Einheiten der Cranberran Forces an der Nordwestküste Roldems angelandet sein. Während die astorischen Truppen im Süden die Unionsstreitkräfte erfolgreich in Richtung Grenze zurückdrängen können, muss sich Ratelon nun auf eine zweite Front im Norden Roldems einrichten. Derweil mehren sich Berichte, nachdem im Unionsland Heroth ebenfalls Truppen der südlichen Nachbarn der Demokratischen Union einmarschieren. Getreu dem Motto „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“, dürfte diese weitere Front in Oustburgh, Astoria City und Aldenroth mit Erleichterung aufgenommen werden.
Quelle: http://firms.glenverness.de/telegraph/inde…n-strikes-back/