Aldenroth Politics Brunch

Es gibt 23 Antworten in diesem Thema, welches 2.423 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Countess Caerwyn.

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    Aldenroth Politics Bruch


    Die Dyce Foundation for Foreign Affairs lädt alle Interessierte zum Aldenroth Politics Brunch in das 'Unicorn Inn Hotel' ein. Das Gesprächsformat bietet nach einem Impulsvortrag die Möglichkeit zur (außen)politischen Debatte und zum ungezwungenen Meinungsaustausch über Parteigrenzen hinweg.

    Gyda phob dymuniad da
    The Most Honourable The Countess Nessie Dyce of Caerwyn

    - The Former Lord Speaker and Former Prime Minister -
    Baroness of Rhosllannerchrugog, GCTO, LL, DSB, D.Litt. h.c.

    Bearer of the White House Ribbon (Astor)

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  • Am heutigen Tag begrüßt die Stiftungsvorsitzende die Gäste zum Thema "Zukunft der Nordantika-Union" und die Referentin Grizel Strauss-Henderson aus Glenverness.


    Ladies and Gentlemen, ich freue mich, dass Sie so zahlreich zu unserem Diskussionsformat erschienen sind. Wir wollen heute über die Zukunft der Nordantika-Union sprechen und dazu darf ich aus Glenverness Ms Strauss-Henderson begrüßen! Sie hat vor kurzem den Vorsitz im ältesten politischen Club des Ryal Realms übernommen und strebt bei den bevorstehenden Wahlen zur vernischen Assembly of Glens eine Mehrheit an, um das Amt des First Meinisters übernehmen zu können. Auch wenn das nicht gelingen sollte, ist sie als international tätige Unternehmerin auf den globalen Märkten unterwegs und sieht sich jeden Tag aufs Neue mit den politischen Herausforderungen konfrontiert.


    Ladies and Gentlemen, heißen Sie mit mir Ms Henderson hier in Albernia, hier in Aldenroth, herzlich willkommen!

    Gyda phob dymuniad da
    The Most Honourable The Countess Nessie Dyce of Caerwyn

    - The Former Lord Speaker and Former Prime Minister -
    Baroness of Rhosllannerchrugog, GCTO, LL, DSB, D.Litt. h.c.

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  • Kommt mit der Countess zu Politics Brunch an und sortiert sich kurz.


    Vielen Dank!


    Liebe Countess Caerwyn, sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für die Einladung und den herzlichen Empfang! It's a pleisur tae be here wi ye.


    Bereits auf meinem Hinweg hier her habe ich die Vorzüge der Nordantika-Union mit ihrer Gemeinsamen Reisezone genießen können. Es ist ein Privileg, sich nicht nur im eigenen Land, sondern darüber hinaus auch in den Ländern unserer Freunde und Verbündeten frei und ungezwungen aufhalten zu können. Wo Grenzen überwunden werden, wachsen Menschen, wachsen Gesellschaften zusammen und verbinden sich zu etwas großartigen Neuen. Die Gemeinsame Reisezone schafft die Grundlage für eine gemeinsame Nordantika-Identität, die es den Menschen in Albernia, Bergen, Eldeyja und Glenverness ermöglicht, ein viel größeres Potential auszuschöpfen, als es in den engen Grenzen der eigenen vier Wände möglich wäre. Zugleich wächst die Nordantika-Union dank ihrer Zollunion auch wirtschaftlich enger zusammen. Als Unternehmerin, die nicht nur für den heimischen Markt produziert und die zugleich auf Produkte aus dem Ausland angewiese ist, merke ich den Vorteil einer gemeinsamen Wirtschaftszone jeden Tag aufs Neue. Wir können beobachten, wie aus vier kleineren Volkswirtschaften ein neuer starker Wirtschaftsraum entsteht, der unserer Region nicht nur wirtschaftliche Unabhängigkeit, sondern auch größeren Wohlstand für jeden einzelnen Bürger beschert. Der vernische Arbeitsmarkt war schon immer besonders offen für jedermann, der sein Glück versuchen wollte. Mein lieber Parteifreund und Kronrat Durell Nesbitt hat nun sogar die Öffnung für Staatsämter für NAU-Bürger ins Spiel gebracht. Diesen Austausch von Arbeitskräften und damit auch Ideen und Erfahrungen kann ich nur begrüßen. Wir schaffen es, mit Reisezone und Zollunion neue Perspektiven aufzuzeigen. Doch wollen wir uns damit begnügen?


    Ladies and Gentlemen, Countess, ich sage "Nein". Wir sollten uns nicht damit begnügen. Wir sehen, dass die Unionsstaaten gerade auf dem Weg sind, eine umfangreiche Zusammenarbeit in außenpolitischen Fragen zu begründen. Das ist richtig und wichtig und flankiert die Stärkung im Inneren auch nach Außen. Die Staaten haben schon während des dreibürgischen Angriffskrieges unter Caspar von Gotha und auch die jüngsten ratelonischen Aggressionen gemeinsam abwehren können. Dies geschah nicht allein, sondern teilweise im Verbund mit der Nordmark, mit Cranberra, mit Astor. Wir haben auch Freunde außerhalb unserer Region und das ist gut so. Aber, diese Bemühungen zur Abwehr erfolgten ad hoc, ohne institutionalisierte Vorbereitung und durch bi- und multilaterale Absprachen. Das hat zweimal gut geklappt, wollen wir auch ein drittes Mal darauf vertrauen? Oder wollen wir auch hier eine stärkere Kooperation anstreben? Eine gemeinsame Außen- und Verteidigungspolitik gehen für mich Hand in Hand und sorgen für die notwendige Stabilität der Gesamtkonstruktion Nordantika-Union. Wer sich wie wir auf den Weg gemacht hat, der sollte nicht unterwegs verzagt stehen bleiben, sondern mutig voranschreiten. Dazu gehört auch, dass wir andere Staaten der Region, wie zum Beispiel die Nordmark, in den Blick nehmen und als potentielle Neumitglieder identifizieren. Die Viererrunde mag sich kuschelig eingerichtet haben, aber damit sollten wir uns nicht begnügen.


    Wir sollten uns aber auch nicht nur auf die basalen Dinge der gemeinsamen Zusammenarbeit konzentrieren. Zahlreiche weitere Felder bieten sich hier an und sollten vom Generalrat diskutiert werden. Hier sehe ich vor allem die Innere Sicherheit, die Justizkooperation, die Zusammenarbeit bei Bildung und Forschung und gemeinsame Infrastrukturprojekte. Doch alle sinnvolle Maßnahmen bleiben Stückwerk, wenn wir als Union nicht auf einem festen und geordneten Wertefundament fußen und eine Vision von einer gemeinsamen Zukunft entwicklen. Natürlich ist allen Mitgliedsländern das Konzept von Demokratie und Rechtstaatlichkeit zu eigen, doch reicht uns das? Wollen wir uns mit diesem kleinsten Nenner begnügen?


    Ladies and Gentlemen, Countess, ich sage "Nein". Wir sollten uns nicht damit begnügen. Die Verständigung auf einen gemeinsamen Wertekanon und die Entwicklung einer Zukunftsvision sind aus meiner Sicht die drängensten und entscheidensten Tagesordnungspunkte, wenn die Nordantika-Union langfristig im Sturm der Zeiten Bestand haben will. Hierzu lade ich alle Unionsbürger zum Dialog ein und möchte damit einen Prozess anstoßen. Ich freue mich daher jetzt mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

    Grizel Strauss-Henderson MA

    Former First Meinister o Glenverness

  • :clap


    Dear Ms Henderson, ich danke Ihnen für Ihre Ausführungen und Denkanstöße zur Nordantika-Union! Ich gebe hiermit die Diskussion frei und lade zugleich ein, sich am Buffet zu bedienen.

    Gyda phob dymuniad da
    The Most Honourable The Countess Nessie Dyce of Caerwyn

    - The Former Lord Speaker and Former Prime Minister -
    Baroness of Rhosllannerchrugog, GCTO, LL, DSB, D.Litt. h.c.

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  • Ist zur Veranstaltung seiner Parteifreundin gekommen, um sich mal anzuhören, was die vernischen Freunde zum Thema NAU zu sagen haben.


    Sehr geehrte Ms Henderson, auch von mir vielen Dank für Ihre Gedanken! Ich gebe Ihnen absolut recht, dass wir die NAU auf einem gemeinsamen Wertefundament aufbauen müssen, wenn wir eine nachhaltige Union etablieren wollen. Meines Erachtens müssten diese Werte dann aber auch als Grundlage für die gemeinsame Außenpolitik gelten. Themen wie Freiheit, Bürgerrechte und Demokratie müssen dann als Maßstab auch gegen unsere Partner in der Welt gelten. Ich werfe mal "Zedarien" als Stichwort in den Raum.


    Ansonsten frage ich mich, ob die NAU neben dem regionalen Anspruch nicht auch einen weltpolitischen Anspruch fomulieren sollte. Immerhin haben wir mit Medea und Sie mit ihren Inseln auch Gebiete, die weitab des Unionsgebietes liegen und entsprechend vor anderen Herausforderungen stehen. Hierzu gibt es mir noch zu wenig Überlegungen, innerhalb der Union.

    Sir Andrew Bennett, GCTO
    - Former Prime Minister -

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    - Chairman -

  • Danke, Sir Bennett, für Ihren Beitrag. Ich stimme mit Ihnen absolut darin überein, dass dieser Wertekanon dann auch Grundlage für sämtliche politischen Aktivitäten der NAU sein sollte. Da Sie das ehemalige Naufalitische Kalifat ansprechen, so muss ich darauf hinweisen, dass ich jüngst erklärt habe, dass ich mir andere Ansprechpartner wünschen würde. Ich bin aber überzeugt, dass wir auch mit ungenehmen Partner im Dialog bleiben müssen, um für jene Werte die uns leite zu kämpfen und zu überzeugen.


    In der Tat haben unsere Außengebiete andere Themen auf der Agenda. Diese mögen in Medea nochmals anders sein als in den vernischen Croun Dependencies. Hierzu hatte Glenverness im vergangenen Jahr eine Nerica-Konferenz organisiert, die leider im Sande verlief. Ich stimme Ihnen absolut zu, dass die NAU in ein weltpolitisches Konzept eingebettet werden muss.

    Grizel Strauss-Henderson MA

    Former First Meinister o Glenverness

  • Ich bezweifle ja, dass sich Sozialisten und Militärjuntas von demokratischen Prinzipien überzeugen lassen, verstehe aber Ihren Punkt und stelle es natürlich den politisch Verantwortlichen anheim, die Lage zu bewerten.

    Sir Andrew Bennett, GCTO
    - Former Prime Minister -

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    - Chairman -

  • Auch Frobisher, der die (politische) Nähe zur Tory-Leader in the Lords sucht, hat sich zum Brunch eingefunden.


    Bei allem Respekt, Sir Andrew, aber sollten wir nicht etwas flexibler denken, wenn wir über außenpolitische Instrumentarien sprechen? Gewiss, auch ich halte die Genannten für wenig überzeugungsfähig und -willig. Aber wir können uns die Welt ja nicht stricken, sondern müssen nehmen, was wir bekommen.


    Ich möchte aber noch einen anderen Punkt aufgreifen, den Ms Henderson und Sir Andrew angesprochen haben: Die Zukunftsvision. Hier kann ich noch keine grundsätzliche Richtung ausmachen. Ich nehme wahr, dass vor allem Eldeyja und Glenverness auf eine umfangreichere und stärkere Ausprägung der Union drängen, während Bergen demgegenüber wohl eher skeptisch eingestellt ist. Eine albernische Position konnte ich bislang noch nicht recht ausmachen.


    Er blickt sich um.


    Vielleicht ist ja auch jemand aus den Regierungsparteien im Auditorium?

    Sincerely,

    Sir Severus Molyneux Frobisher, GCTO

    Former Prime Minister of Albernia
    Ryal Warran by Appintment tae Queen Hermione III. (Glenverness)

  • Mustert den vorlauten Fratz, der hier Sir Andrew in die Parade fährt nicht ohne ein gewisses Wohlwollen.


    Mr Frobisher, die albernische Position war bislang ein konsequentes "sowohl als auch". ;)

    Gyda phob dymuniad da
    The Most Honourable The Countess Nessie Dyce of Caerwyn

    - The Former Lord Speaker and Former Prime Minister -
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  • Bei allem Respekt, Sir Andrew, aber sollten wir nicht etwas flexibler denken, wenn wir über außenpolitische Instrumentarien sprechen? Gewiss, auch ich halte die Genannten für wenig überzeugungsfähig und -willig. Aber wir können uns die Welt ja nicht stricken, sondern müssen nehmen, was wir bekommen.

    Er hebt eine Augenbraue.


    Junger Freund, natürlich bin ich Realist genug, um zu wissen, dass Gegebenheiten gibt, deren Existenz nicht negiert werden kann. Gleichwohl ist es mein Anspruch an Politik, angemessen auf solche Gegebenheiten zu reagieren. Ms Henderson hat hier dargelegt, dass sie auf Wandel durch Dialog setzt. Das ist eine legitime Strategie, auch wenn ich der Auffassung bin, dass man je nach Partner auch Härte zeigen kann und sollte. Deswegen die eigenen Prinzipien aufzuweichen halte ich jedoch für fatal.

    Sir Andrew Bennett, GCTO
    - Former Prime Minister -

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    - Chairman -

  • Ich möchte mitnichten meine Prinzipien über Bord werfen, halte aber ein undogmatischeres Vorgehen zur Zielerreichung für durchaus praktikabel. Aber darüber sind wir uns ja einig, dass hier viele Wege nach Rem führen.


    Ansonsten wäre es zunächst vor allem wichtig, diese Werte und Prinzipien für die NAU erst einmal zu definieren. Da ich aktuell nur Tory-Mitglieder in der Runde erblicke - sie sieht sich kurz um - wäre es vielleicht eine Idee hier im Rahmen der Conservative Union (oder bilateral) ein Positionspapier zu entwerfen. Der TCC stünde dafür gerne bereit.


    Ich möchte aber auch noch einen Punkt von Mr Frobisher unterstreichen: Glenverness hat in der Tat ein Interesse daran, die NAU noch stärker für gemeinsame Kooperation zu nutzen und die NAU auf weitere Politikfelder auszuweiten. Sofern Albernia hier noch Überzeugungsarbeit benötigt, stehe ich gerne zur Verfügung. ;)

    Grizel Strauss-Henderson MA

    Former First Meinister o Glenverness

  • Handlung:

    Hat unter den Gästen Platz genommen.

    His Excellency, Ambassador / Seine Exzellenz, Botschafter
    Dominik Bergmann
    Ambassador of the Republic of Bergen to the Court of Firdayon | Botschafter der Republik Bergen am Hof von Firdayon
    Bergish Representative to the General Council of the NAU | Bergischer Bevollmächtigter im Generalrat der NAU

  • Nickt Bergmann freundlich zu, als sie ihn unter den Gästen erspäht hat.

    Gyda phob dymuniad da
    The Most Honourable The Countess Nessie Dyce of Caerwyn

    - The Former Lord Speaker and Former Prime Minister -
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  • Vielen Dank, Ms Strauss-Henderson, für dieses sehr inspirierende Eingangsreferat.


    Sowohl mit der Reisezone wie mit der Zollunion hat sich die NAU in der Tat zwei wichtige Instrumente geschaffen, die das Zusammenrücken der Unionsstaaten begünstigen. Auch stimme ich mit Ihnen darin überein, dass wir uns nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern die NAU mutig weiterentwickeln sollten.


    Gestatten Sie mir, dass ich ein paar Punkte kurz skizziere, die mir persönlich sehr wichtig erscheinen:


    Das Erste die Transparenz als Grundlage für Vertrauen in die NAU-Institutionen. Zur Zeit tagen die NAU-Institutionen hinter verschlossenen, zuletzt wurde die Öffentlichkeit - zumindest in Albernia, wie es in den anderen NAU-Staaten war, weiß ich nicht - über das Übereinkommen bezüglich der Zusammenarbeit in auswärtigen Angelegenheiten in Kenntnis gesetzt, als das Übereinkommen zur Ratifizierung dem Parlament vorgelegt wurde. Ob tatsächlich eine Generalrats-Resolution zum Übereinkommen vorliegt oder nicht, kann von Außenstehenden nicht verifiziert werden, da eine solche Resolution nie veröffentlicht wurde.

    Es wäre gut, wenn die Öffentlichkeit über solche Beratungen rechtzeitig informiert und Resolutionen auch tatsächlich veröffentlicht werden oder wenn Generalrat und Räte öffentlich tagen würden.


    Im Zusammenhang mit dem Stichwort "Transparenz" erscheint es mir sinnvoll eine Liste zu veröffentlichen, aus der ersichtlich ist, welche Partialübereinkommen - so es solche denn gibt - in welchen Staaten gültig sind.


    Was die gemeinsame Zollunion angeht, die ja den Wegfall der Zollschranken zwischen den NAU-Mitgliedsstaaten zur Folge hat, stellt sich mir die Frage, ob es Sinn macht, Regelungen zur Verhinderungen von Wettbewerbsverzerrungen, etwa durch staatliche Subventionen, einzuführen, die zu einem Wettbewerbsvorteil für eine bestimmte nationale Branche oder ein bestimmtes nationales Unternehmen zu Lasten der anderen Branchen oder Unternehmen in den NAU-Staaten führen könnten.


    Eine weitere Frage, die sich mir stellt, ist, ob es nicht Sinn macht, zusätzlich zu den nationalen Parlamenten zur parlamentarischen Kontrolle des Generalrats, der Räte und des Direktoriums ein NAU-Parlament zu etablieren.


    Des Weiteren stellt sich mir die Frage, wer bei vermeintlichen oder tatsächlichen Verstößen gegen die Verträge letztendlich verbindlich entscheidet, und ob es nicht sinnvoll ist, ein unabhängiges NAU-Gericht damit zu beauftragen.


    Zu Recht hat Ms Strauss-Henderson auf die mangelnde Koordinierung der Verteidigungsanstrengungen während des von Ratelon vom Zaun gebrochenen Krieges angsprochen. Dies sollten wir zum Anlass nehmen, Strukturen, z. B. in Form eines gemeinsamen Generalstabs, zu etablieren, der sofort aktiv werden könnte, etwa in Form von Empfehlungen bis hin zu bindenden Entscheidungen über militärsiche Einheiten, die ihm von den Mitgliedsstaaten unterstellt wurden.


    Was eine mögliche gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik angeht, so sollten wir uns sowohl um die gemeinsamen Werte einige sein, die wir nach Außen vertreten wollen, wir sollten uns aber auch über unsere geostrategischen Interessen im Klaren sein, wie zum Beispiel freie Seewege oder den freien Zugang zu den Weltmärkten, um nur zwei mögliche Themen zu benennen.


    Und ein letzter Punkt, den Ms Strauss-Henderson bereits genannt hat, den ich ergänzen möchte: Bildung und Forschung und ich rege an zu ergänzen: und die Verlinkung der Forschung mit der Wirtschaft, damit Forschungsergebnisse, die im NAU-Raum erbracht werden, auch im NAU-Raum vermarktet werden können.

    Helen Bont
    Member of the House of Commons

    Clerk of the House of Commons

    Former Minister of Home and Medean Affairs

    Former Deputy Prime Minister

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  • Eine Frage, die sich mir stellt, ist, ob man in den Mitgliedsländern und den Gremien der NAU eine Vorstellung hat, wohin die Reise gehen soll? Wird eine reine Freihandelszone angestrebt, in dem jedes Mitgliedsland frei bestimmen kann, an welchen Abkommen es teilnehmen will oder wird so etwa wie die Vereinigten Staaten von Nordantika angestrebt?

  • Nun, ich glaube nicht, dass die MItgliedsländer so konkrete Vorstellungen haben. Das modulare Konzept der NAU bietet aber in der Tat eine NAU der zwei Geschwindigkeiten an, da nicht jedes Land an jedem Abkommen teilnehmen muss. Von einem bundesstaatlichen Konstrukt, wie Sie es vielleicht aus Astor kennen, ist die NAU derzeit weiter entfernt als die Tories an einer Regierungsbeteiligung. ;)

    Gyda phob dymuniad da
    The Most Honourable The Countess Nessie Dyce of Caerwyn

    - The Former Lord Speaker and Former Prime Minister -
    Baroness of Rhosllannerchrugog, GCTO, LL, DSB, D.Litt. h.c.

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  • Am heutigen Tag begrüßt die Stiftungsvorsitzende die Gäste zum Thema "Gemeinsame Verteidigungspolitik der NAU" und den Referenten Sir Severus M. Frobisher, Albernias neuen Prime Minister.


    Ladies and Gentlemen, ich freue mich, dass Sie so zahlreich zu unserem Diskussionsformat erschienen sind. Ganz besonders freue ich mich auch darüber, dass Albernias neuer Premierminister heute zu uns gekommen ist, um über ein Thema zu sprechen, das an Bedeutung zugenommen hat und in absehbarer Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird: Die Verteidigung der Grenzen und der Freiheit des Kingdoms, aber auch der engsten Verbündeten im Nordantikaraum. Dazu haben wir einen prominenten Gast gewinnen können, der das Ressort "Defence" auch höchstpersönlich im eigenen Kabinett verantwortet.


    Ladies and Gentlemen, heißen Sie mit mir Mr Frobisher hier in in Aldenroth, herzlich willkommen!

    Gyda phob dymuniad da
    The Most Honourable The Countess Nessie Dyce of Caerwyn

    - The Former Lord Speaker and Former Prime Minister -
    Baroness of Rhosllannerchrugog, GCTO, LL, DSB, D.Litt. h.c.

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  • Tritt nach Vorne und richtet die Krawatte.


    Madam! Ladies and Gentlemen!


    Es ist mir eine ganz besondere Ehre, heute hier auf Einladung der Countess zu Ihnen sprechen zu dürfen. Im Gegenssatz zu unserer Gastgeberin bin ich kein Urgestein der albernischen Politik, sondern noch relativ neu im Geschäft. Dass ich dennoch die Regierung Ihrer Majestät anführen darf, ist Privileg und Pflicht zugleich. Daher möchte ich diese Bühne hier nutzen, um meine politischen Ziele und Vorstellungen auch abseits des Wahlkampfes oder des Parlaments vorstellen zu können.


    Ladies and Gentlemen, Countess Caerwyn hat es bereits angekündigt: mein Thema ist heute die Verteidigungspolitik. Tempora mutantur, nos et mutamur in illis, sagte man einst und wir würden heute „Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns in ihnen“ sagen. Die weltpolitische Lage hat sich in den letzten Jahren gewaltig verändert und die Herausforderungen, die damit an das Kingdom herangetragen wurden, sind immens. Frühere Regierungen haben die Grundlage für die Verteidigung unserer Heimat gelegt und in weiser Voraussicht ein Bündnis mit Astor geschlossen und gepflegt. Diese Allianz hat uns mehr als einmal getragen und sie sollte nach wie vor das Herzstück unserer Verteidigungspolitik sein. Doch Albernia hat sich verstärkt der Nordantikaregion zugewandt und mit der NAU eine weitere enge Partnerschaft etabliert. Auch die Kronkolonie in Medea und die Anbindung des Kingdoms an Nerica sucht nach Antworten auf neue Fragen. Die Armed Forces sind - entgegen allen Unkenrufen der jüngeren Vergangenheit - in einem grundsätzlich guten Zustand. Natürlich ist es unablässlich, dass wir weiter in den Wehretat investieren und die Modernisierung der Streitkräfte weiter vorantreiben. Ich halte daher fest, dass die äußere Sicherheit Albernias nicht gefährdet ist, wir aber nicht stillstehen dürfen, wenn dies auch in Zukunft gelten soll.


    Ladies and Gentlemen, die Dreibürgen-Krise nach dem Putsch durch Caspar von Gotha hat uns enger zusammenrücken lassen, die Irritationen am Pol haben ebenfalls gezeigt, dass Zusammenhalt stärker als Vereinzelung ist und nicht zuletzt der Bündnisfall gegen die ratelonische Aggression hat offenkundig vor Augen geführt, dass die Freiheit und die Unverletzlichkeit unserer Souveränität jeden Tag neu verteidigt werden müssen. Dabei müssen wir in erster Linie die neuen Bündnisstrukturen in der Region berücksichtigen. Die NAU ist ein Erfolgsmodell, zu dem ich mich klar bekenne. Zwar haben wir bislang auch hier alle Gefahren gemeinsam, auch im Verbund mit Astor und Cranberra, abwehren können, aber die Organisation dieser Gefahrenabwehr war stets eher spontan, unkoordiniert und letztendlich nicht dauerhaft. Dies sollten wir dringend ändern. Dass wir dabei nicht die Strukturen der AAA eins zu eins übertragen können, drüfte jedem klar sein. Wir müssen eine Lösung dafür finden, dass unsere Freunde in Eldeyja keine eigenen Streitkräfte haben. Hier habe ich bereits eine Idee, die ich aber zunächst im Gemenralrat mit den Partner diskutieren möchte, bevor ich sie nach außen tragen. Wir müssen eine Lösung dafür finden, dass Glenverness und Albernia über Außengebiete verfügen, die eines besonderen Schutzes bedürfen und wir müssen eine Lösung finden, dass es in Bergen auch einen internen Krisenherd gibt, der möglicherweise von Dritten instrumentalisiert werden könnte. Die Herausforderungen im Bereich der Verteidigungspolitik sind groß, aber wir können uns ihnen gemeinsam stellen. Gemeinsam mit unserer Außenministerin habe ich bereits begonnen, auf die entsprechenden Partner zuzugehen. Ich hoffe, dass erste Schritte alsbald folgen werden.


    Ladies and Gentlemen, aus dem vorher gesagten leite ich drei Aufgabenfelder ab, denen sich die albernische Verteidigungspolitik stellen muss: 1. Die Allianz mit Astor, 2. die Schaffung einer NAU-Verteidigungsstruktur, 3. die globale Wehrfähigkeit des Kingdoms - insbesondere in Nerica und Astor; letzteres unter Einbeziehung Cranberras und ggf. Roldems. Des Weiteren stelle ich fest, dass Albernia als Nuklearwaffen-Macht hierbei eine besondere Verantwortung zukommt. Ich habe daher dem Parlament bereits einen Vorschlag unterbreitet, wie wir uns im Hinblick auf die genanten Augabenfelder, aber auch ganz allgemein zu einer Flexibilisierung unserer Verteidigungsstrategie optimieren können. Dazu werde ich alsbald im House of Commons weiter ausführen, so dass ich an dieser Stelle es bei dem Hinweis belassen möchte. Ich hoffe, dass wir in dieser Frage auch die Unterstützung der höchst loyalen Opposition erhalten werden, denn es liegt mir besonders am Herzen, dass wir in dieser Frage - wie es auch in allgemeinen außenpolitischen Fragen guter Brauch ist - einen breiten, überparteilichen Konsens erreichen. Denn nur wenn Albernia in dieser Sache im inneren geeint ist, können wir auch nach außen stark sein. Nur dann kann es uns gelingen - gemeinsam mit unseren Partnern - Frieden und Freiheit, Sicherheit und Wohlstand, Souveränität und Unversehrtheit zu sichern.


    Ich danke Ihnen nochmals für die Einladung, Countess, und Ihnen meine Damen und Herren für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit!

    Sincerely,

    Sir Severus Molyneux Frobisher, GCTO

    Former Prime Minister of Albernia
    Ryal Warran by Appintment tae Queen Hermione III. (Glenverness)

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