Alles anzeigenGLENVERDEEN. Es galt lange als Diktum der vernischen Außenpolitik, dass der Inselstaat für einen gepflegten Multilateralismus einsteht. Rat der Nationen, Internationale Hoheitsgewässer, Polkommission, Internationales Weltraumabkommen, Konferenz der Nationen und vor allem Nordantikaunion und jetzt Nordanische Verteidigungsgemeinschaft – keine Organisationsform, bei der das Ryal Realm nicht zu finden ist. Jetzt aber lassen neue Töne aufhorchen: Der für Außenpolitik zuständige Kronrat Sir Jock MacLobster, PC, KRM, CFV kündigte in einer Cooncil Note vor der Forgaitherin o Glens, dem vernischen Unterhaus, den Austritt aus der Konferenz der Nationen an. Zur Begründung führte der konservative Politiker aus, dass man leider feststellen müsse, „dass unsere Erwartungen nicht erfüllt wurden“. Aus seiner Sicht sei die Konferenz der Nationen in der Bedeutungslosigkeit verschwunden und das Generalsekretariat heillos überfordert. Auch die Hoffnung, dass eine gemeinsame NAU-Vertreterung in der KdN etabliert werden könne, habe sich nicht erfüllt. Das Oberhaus folgte dann auch umgehend dem Antrag des Privy Cooncils und hob den Beschluss zum Beitritt mit Wirkung zum 30. November 2025 auf.
Soweit so neu, doch wird nun offenbar auch Kritik an der Nordantikaunion laut. Die früherer First Meinister und Chairwoman des Naitional Club (den Turquoises), Dame Hatt Dunlop, CFV, MA, forderte die generelle Überprüfung der aktuellen Außenbeziehungen. In diese müsse auch der Verbleib in der NAU eingeschlossen sein, da – so Dame Hatte – sie auch hier langsam die Hoffnung verliere. Ein Einwurf, der beim Ressortverantwortlichen nicht gleich in Ungnade fiel.
In dieses Bild passt auch ein Schreiben, das First Meinister Strauss-Henderson nach Severanien geschickt haben soll. Wie gut informierte Kreise wissen wollen, habe die konservative Regierungschefin den Versuch unternommen, die bisher immer wieder versandeten Gesprächsfäden aufzunehmen. Ein Schritt der im Hinblick auf die Nahostpolitik des Ryal Realms logisch ist, aus westlicher Sicht aber nur bedingt nachvollziebar sein könnte. Und so bleibt abzuwarten, ob das Ryal Realm derzeit eine Kehrtwende in der bisherigen Außenpolitik vollzieht.
Quelle: http://firms.glenverness.de/te…vernischen-aussenpolitik/
