*zapp*
...letzten Umfragen vor der Wahl haben einen leichten Vorsprung für James Alistair von der Konservativen Partei vorhergesagt. Bevor wir die ersten Wahlergebnisse aus Medea erhalten werden, sprechen wir nun aber mit dem Experten Peter Jennings von der University of Osbury:
Mr Jennings, was haben wir von dieser Nachwahl zu erwarten?
Wir haben hier eine auch für Experten schwer einzuschätzende Ausgangslage. Medea ist eigentlich eine Labour-Hochburg, aber es tritt heute kein Kandidat von Labour an. Entscheidend wird also sein, wie sich die viel Labour-Anhänger entschieden haben.
Wenn Labour nicht den Abgeordneten gestellt hat, wer war es dann?
Ja, es gab ein paar dieser Ausnahmen. Interessant ist, dass die Medeer noch nie einen Tory gewählt haben. Wenn sie schon keinen Labour-Kandidaten gewählt haben, war es immer ein Liberaldemokrat.
Angenommen, Medea schreibt heute Geschichte und mit James Alistair gewinnt doch ein Tory Medea. Dann hätten die Tories gemeinsam mit Patrick Botherfield genauso viele Sitze im Unterhaus wie Labuor. Könnte es möglicherweise doch noch zu einer anderen Regierungskonstellation kommen?
Nun ja, völlig ausschließen sollte man solche Dinge ja nie, aber ich halte es nicht für ausgesprochen wahrscheinlich. Labour hat verkündet, dass man sich mit Mr Botherfield einig sei und ich gehe davon aus, dass diese beiden zusammen in den nächsten Tagen ein neues Kabinett bilden werden.
Wen sehen Sie denn in diesem Kabinett auf welchem Posten?
Sie versuchen es jedes Mal wieder, was? *lacht* Lassen Sie mal, Spekulationen sind nicht mein Ding. Wir werden es sehen.
Vielen Dank für das Gespräch, Mr Jennings