Majes wird mich korrigieren, sofern ich daneben liege: Soweit ich weiß, wird eine Fusion der drei Karten derzeit nicht ernsthaft verfolgt. In realistische Nähe ist ein Zusammengehen der GF mit der AIC gerückt, das jedoch nicht ohne Fragezeichen ist.
Das ist der vorliegende letzte Entwurf, der im wesentlichen eine Einfügung der GF-Staaten auf die bestehende Karte der AIC ist, wobei natürlich bei der Lage der Kontinente etc. Anpassungen vorgenommen wurden:
Persönlich finde ich diesen Kartenentwurf sehr gelungen. An der Lage Albernias gibt es wenig zu mäkeln. Eventuell könnte man die albernischen Inseln noch ein wenig weiter in den Süden verschieben, um unsere historischen Anknüpfungspunkte an die Hollunderlande zu begründen.
Die auffälligste Veränderung wäre sicherlich die Gestaltung Medeas. Abgesehen von den strategischen Vorteilen dieser über den Kontinent gestreckten Lage ließe sich mit dieser Form meines Erachtens die bisher recht magere Ausgestaltung massiv erweitern (schrittweiser Ausbau einer zunächst kleinen Kolonie...). Das Zusammenwirken verschiedener Stämme wäre in einem derart positionierten Medea sicherlich leichter zu realisieren. Mit der Nachbarschaft des ausgestaltungslastigen Neuenkirchens wäre historisch und sicherlich auch gegenwärtig einiges möglich, ohne dass wir auf die Nachbarschaft Feldenaus verzichten müssen.
Ein weiterer Punkt auf der Sondierungskonferenz (die Fusionsgesprächen gleichkommt) ist die Frage der Gestaltung einer neuen Organisation. Es gab in den Gesprächen bisher wenig Fortschritt an dieser Stelle. Ich halte es aber für vorhersehbar, dass die personengebundene Gestaltung der GF keine Zukunft haben wird. Angesichts der Tatsache, dass Neuenkirchen einen Vorschlag Madisons eingebracht hat, ist jedenfalls denkbar, dass eine Vollversammlung aller Staaten ein kleineres, personengebundenes Gremium bestimmt, dem die Mehrheit der Entscheidungen obliegen.
Es gab im Zuge der Diskussion Kritik an der mangelnden Ausgestaltung Medeas. Das ist ein Punkt, der ja auch innerhalb Albernias immer wieder angesprochen wird. Die Tatsache, dass eine Neupositionierung Medeas uns neue Ausgestaltungschancen eröffnen würde (denkbar wäre beispielsweise eine Orientierung am Kongo, womit Medea immer wieder in den Blickpunkt der nationalen Politik rücken könnte), ist in meinen Augen ein klarer Pluspunkt eines Zusammengehens.
Momentan sind die Beratungen noch in einem Stadium, in dem die Konferenz wohl zum Scheitern gebracht werden könnte. Dann jedoch werden wohl einige zentrale Akteure der GF - im Guten wie im Schlechten - zur AIC wechseln. Das Wort "Spielspaß" könnten wir unter diesen Umständen wohl auf absehbare Zeit aus dem GF-Kanon streichen.
Wenn es bestimmte Punkte gibt, die von mir noch angesprochen werden sollten, dann bitte ich Euch, diese hier zu nennen.