• Ladies and Gentlemen,

    Nachdem die Parteien offenbar einmal mehr nicht in der Lage sind, ihre Aufgabe zu erfüllen und uns allen wenigstens zwei Tage vor der Wahl zu erklären, welche Vorstellungen sie von den nächsten vier Monaten in Albernia haben, möchte ich auch in diesem Punkt vorangehen. Vielleicht findet die eine oder andere Partei ja Punkte zum Abschreiben für das eigene Programm darin, so dass wir noch vor Wahl mit weiteren Beiträgen zur politischen Diskussion rechnen können.

      Wenn wir auf die letzten Monate seit Jahresbeginn zurückblicken, hat Albernia vier verschiedene Regierungen erlebt: Zwei Alleinregierungen der "großen" Parteien unter Sir Jonathan und Sir Quincy, die mit großen Tönen gestartet, aber in Inaktvitiät untergegangen sind - und jeweils anschließend breiter aufgestellte Regierungen, die die nötige Zuverlässigkeit und Stabilität zurückgebracht haben.

      Insbesondere die letzten zwei Monaten waren überaus erfolgreich, so dass ich glaube, dass Albernia jetzt nicht einen erneuten Wechsel zu einem Experiment mit einer neuen Alleinregierung und einer inhaltlichen Kehrtwende braucht, sondern eine Fortsetzung und Weiterentwicklung des Bewährten:

      Domestic Affairs
      Ein wesentliches Thema der amtierenden Regierung war es, ein Modell für die Selbstverwaltung Medeas zu entwickeln. Das ist geschehen und eine Diskussion dazu ist angestoßen worden, aber es gibt noch einige Punkte zu klären, sowohl innerhalb Medeas als auch in Aldenroth. Dazu hat das Modell einen Personalbedarf an medeischen Politikern, der sich nicht auf einen Schlag decken lässt. Beide Punkte könnten daher effektiv dazu führen, dass Medea noch länger keine Möglichkeit hat, sich selbst zu verwalten. Um das zu verhinden, müssen wir in Erwägung ziehen, übergangsweise das einfache Modell, das auch für andere Regionen gilt, für Medea zu übernehmen und dieses Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

      Als ein weiteres Problemfeld, das wir anpacken sollten, sehe ich, dass die Dominanz der albernischen Sprache in offiziellen Angelegenheiten andere Sprachen verdrängt - dabei sprechen im gesamten Königreich keine 50% Albernisch als ihre Muttersprache. In meinem Wahlkreis sprechen weit über die Hälfte der Einwohner Eihlish. Trptzdem wird für alle Behördenkontakte Albernisch verlangt. Trotzdem müssen Schüler ihre Abschlussprüfungen zwingend im Fach Albernisch ablegen, sie können eine ausländische Fremdsprache als weiteres vollwertiges Kernfach wählen, aber sie dürfen die Sprache ihrer eigenen Region höchstens als zusätzliches freiwilliges Prüfungsfach nehmen. Hier müssen wir etwas ändern.

      Ich gehe aber noch weiter und sage: Wenn ein eihlischer Schüler in eihlischer Sprache unterrichtet werden möchte, dann muss der Staat nicht nur die Kosten für die nächstgelegene Schule, sondern für die nächstgelegene Schule mit eihlischer Unterrichtssprache aufkommen. Dasselbe Problem besteht, wenn der Schüler andere Anforderungen an die Schule hat: Beispielsweise können albernische Schüler kostenlos eine Förderklasse besuchen - wenn die nächstgelegene Schule zufällig eine anbietet.

      Die Kündigungsschutzbestimmungen im Labour Standards Act müssen überarbeitet werden: Ein unbegrenztes Kündigungsverbot für Behinderte und langfristig kranke ist weder angemessen noch hilfreich, da die Unternehmen dadurch im Zweifelsfall schon auf die Einstellung eines Behinderten verzichten. Auf der anderen Seite spreche ich mich für eine allgemeine Mindestkündigungsfrist aus, um die Sicherheit jedes Alberniers zu verbessern.

      Economic Affairs
      Die Maßnahmen der amtierenden Regierung, insbesondere das Public Management und die Steuerreform, haben der albernische Wirtschaft ein stetiges Wachstum und der Regierung finanziellen Spielraum beschert. Dieser Spielraum muss genutzt werden, um das noch dürftige soziale Netz auszubauen, wodurch gleichzeitig inaktives Geld in den Kreislauf zurückgebracht wird.

      Die Public Enterprises sollten weiterhin auf eine fortgesetzte Qualitätserhöhung abzielen, um Investitionen zu förder und der albernischen Wirtschaft auch international dauerhaft eine führende Stellung zu erhalten.

      Im Rahmen der VETO muss darüber nachgedacht werden, die Förderquoten zu erhöhen und zusätzlich Produkte und ggf. Rohstoffe in den Prozess mit einzubeziehen. Grundsätzliche Reformen am WiSim-Modell müssen erwogen werden und im Rahmen der VETO, aber auch in direkter Zusammenarbeit mit den Vereinigen Staaten von Astor erarbeitet werden. Eine zwingend nötige Vorbedingung für alle diese Maßnahmen ist die vollständige Besetzung des Royal Economic Research Institute. Sofern das House of Lords seinen Sitz nicht besetzt, wird das House of Commons ersatzweise einen zweiten eigenen Kandidaten bestimmen müssen.

      Foreign Affairs
      In der Außenpolitik gilt noch weit mehr als in anderen Bereichen, dass eine verlässliche und kontinuierlich Politik nötig ist. In diesem Sinne liegt für mich der Schwerpunkt der außenpolitischen Beziehungen Albernias auch weiterhin auf Astor sowie den Staaten der G3+1 und der League of Nation. Der Council of Nations ist jedoch eine wichtige Plattform zur Verständigung mit anderen Nationen.

      Im Sinne des Albernia First sollte Albernia weiterhin darauf verzichten, sich in auswärtigen Angelegenheiten unnötig einzumischen - das gilt um so mehr in Zeiten, in denen andere Länder um ihre Sicherheit besorgt sein müssen. Lady Teri hat Albernia bereits einmal an den Rande eines Kriegs geführt, ohne dass Albernia an der Angelegenheit wirklich beteiligt war. Ich glaube, diesen Fehler sollte man nicht wiederholen.

      In Absprache mit den Vereinigten Staaten sollte sich Albernia beim Council of Nations dafür einsetzen, dass der Status von Hoheitsgewässern und der Polregionen geregelt wird. Die vereinbarte Kooperation mit Astor im Bereich Raumfahrt muss fortgesetzt werden.

      Government and Coalitions
      Das Wahlergebnis steht dank der übersichtlichen Zahl von Kandidaten größtenteils schon vor der Wahl fest. Es bedeutet allerdings, dass vor der Wahl weder Reform noch Labour eine eigene Parlamentsmehrheit zur Regierungsbildung besitzen. Mehr noch: Die beiden Parteien stellen nur zwei bzw. drei Kandidaten für das Unterhaus - wie sollen sie dann allein eine stabile Regierung bilden können?

      Wie bereits eingangs betont, glaube ich, dass es nicht Zeit für eine komplette Kehrtwende und für Experimente mit einer erneuten Alleinregierung ist, sondern Zeit für eine weitere stabile Regierung, wie von März bis Mai und seit Juli. Das heißt, dass ich glaube, dass für Albernia in der derzeitigen Lage ein Kabinett Botherfield III das beste wäre.

      Ich habe freilich keine Partei hinter mir, sondern kann als unabhängiger Kandidat mit nicht mehr Planen als der Unsicherheit, aber wenn sich die nötige Mehrheit an Unterstützern findet, die meine Ziele teilt, stehe ich zur Verfügung, die Aufgaben des Premierministers ein drittes Mal zu übernehmen. Ich möchte mich dabei nicht auf mögliche Koalitionspartner festlegen - Reform hat sich zwar durch den Richtungswechsel nicht mehr zur klaren ersten Wahl gemacht, aber solange es um gemeinsame Ziele geht, bin ich mit allen Seiten zu einer Zusammenarbeit bereit.

      Sollte es nicht zu einer Regierungsbildung reichen, verspreche ich, auch von der Oppositionsbank aus an der Umsetzung dieser Ziele zu arbeiten.

    Ich hoffe, dass ein paar Fragen bestehen - oder es wenigstens sonstige Anmerkungen und unqualifizierte Kritik gibt. ;)

    libdem_sig.png

    Patrick Botherfield
    Liberal Democrat Leader

  • Quote

    Nachdem die Parteien offenbar einmal mehr nicht in der Lage sind, ihre Aufgabe zu erfüllen und uns allen wenigstens zwei Tage vor der Wahl zu erklären, welche Vorstellungen sie von den nächsten vier Monaten in Albernia haben, möchte ich auch in diesem Punkt vorangehen.

    Patience is the virtue, Mr Primeminister.

    Quote

    Mehr noch: Die beiden Parteien stellen nur zwei bzw. drei Kandidaten für das Unterhaus - wie sollen sie dann allein eine stabile Regierung bilden können?

    Beide Parteien, Reform und Labour, stellen zwei Kandidaten. Ich kann mir kaum vorstellen das Mr Asquiths Kandidatur durch das Elective Office für gültig erklärt wird.

    Quote

    Als ein weiteres Problemfeld, das wir anpacken sollten, sehe ich, dass die Dominanz der albernischen Sprache in offiziellen Angelegenheiten andere Sprachen verdrängt - dabei sprechen im gesamten Königreich keine 50% Albernisch als ihre Muttersprache.

    In einem Land wie dem unseren, wo verschiedene regionale Sprachen verankert sind, braucht es einer gemeinsamen Muttersprache um der Einheit des Kingdoms gerecht zu werden. Ich bin für die Förderung regionaler Sprachen. Ich bin aber gegen das Vorhaben regionale Sprachen in den Stand einer Amtssprache zu erheben.

    Quote

    Die Kündigungsschutzbestimmungen im Labour Standards Act müssen überarbeitet werden: Ein unbegrenztes Kündigungsverbot für Behinderte und langfristig kranke ist weder angemessen noch hilfreich, da die Unternehmen dadurch im Zweifelsfall schon auf die Einstellung eines Behinderten verzichten. Auf der anderen Seite spreche ich mich für eine allgemeine Mindestkündigungsfrist aus, um die Sicherheit jedes Alberniers zu verbessern.

    Behinderte Menschen müssen auch weiterhin einen besonderen Kündigungsschutz genießen. Eine Aufweichung des bisherigen Schutzes wird an der Einstellungssituation behinderter Menschen nichts ändern. Eher sollte man darüber nachdenken Unternehmen für die Beschäftigung behinderter Menschen zu belohnen/subventionieren.

    Quote

    Im Rahmen der VETO muss darüber nachgedacht werden, die Förderquoten zu erhöhen und zusätzlich Produkte und ggf. Rohstoffe in den Prozess mit einzubeziehen. Grundsätzliche Reformen am WiSim-Modell müssen erwogen werden und im Rahmen der VETO, aber auch in direkter Zusammenarbeit mit den Vereinigen Staaten von Astor erarbeitet werden. Eine zwingend nötige Vorbedingung für alle diese Maßnahmen ist die vollständige Besetzung des Royal Economic Research Institute. Sofern das House of Lords seinen Sitz nicht besetzt, wird das House of Commons ersatzweise einen zweiten eigenen Kandidaten bestimmen müssen.

    Da stimme ich ihnen zu Mr Primeminister. Ein Update der VETO-Parameter ist dringend notwendig.

    Quote

    Foreign Affairs...

    Den Austausch von Militärbasen haben sie wohl vergessen?

    Edited once, last by John Woodhouse (September 30, 2010 at 6:35 PM).

  • Quote

    Original von John Woodhouse
    Patience is the virtue, Mr Primeminister.


    Nichts für ungut, aber das wäre auch ein passender Slogan für die Regierung MacDonald gewesen. ;)

    Quote

    Beide Parteien, Reform und Labour, stellen zwei Kandidaten. Ich kann mir kaum vorstellen das Mr Asquiths Kandidatur durch das Elective Office für gültig erklärt wird.


    Dass es mit der Kandidatur Mr Asquiths Probleme gibt war mir nicht bewusst und wurde bisher öffentlich auch nicht angesprochen. Wegen der Kürze seiner Staatsbürgerschaft, nehme ich an?

    Quote

    In einem Land wie dem unseren, wo verschiedene regionale Sprachen verankert sind, braucht es einer gemeinsamen Muttersprache um der Einheit des Kingdoms gerecht zu werden. Ich bin für die Förderung regionaler Sprachen. Ich bin aber gegen das Vorhaben regionale Sprachen in den Stand einer Amtssprache zu erheben.


    Ich stimme mit Ihnen überein, dass es natürlich eine gemeinsame Sprache braucht. Um beim Beispiel der Schule zu bleiben, sollte Albernisch natürlich überall dort die erste Fremdsprache sein, wo es nicht ohnehin schon die Unterrichtssprache ist.

    Zwischen gar keiner Anerkennung der Sprachen und einer Amtssprache liegen aber viele Möglichkeiten für sinnvolle Kompromisse, die im Alltag durchaus einen Unterschied machen können.

    Quote

    Behinderte Menschen müssen auch weiterhin einen besonderen Kündigungsschutz genießen. Eine Aufweichung des bisherigen Schutzes wird an der Einstellungssituation behinderter Menschen nichts ändern. Eher sollte man darüber nachdenken Unternehmen für die Beschäftigung behinderter Menschen zu belohnen/subventionieren.


    Auch hier möchte ich nicht widersprechen, das steht immer noch im Einklag mit meinen Vorstellungen. Ein besonderer Kündigungsschutz muss aber nicht zwingend heißen, dass sie vollständig unkündbar sind wie im Moment, sondern beispielsweise längere Kündigungsfristen.

    Ein positiver Anreiz für Unternehmen, Behinderte einzustellen, ist durchaus auch überlegenswert.

    Quote

    Den Austausch von Militärbasen haben sie wohl vergessen?


    Ja, dieses Vorhaben hätte ich auch noch aufzählen können. Es gibt dazu aber wie zu den meisten außenpolitischen Punkten nichts überraschendes zu sagen: Ich halte selbstverständlich an den Plänen fest.

    libdem_sig.png

    Patrick Botherfield
    Liberal Democrat Leader

  • Quote

    Dass es mit der Kandidatur Mr Asquiths Probleme gibt war mir nicht bewusst und wurde bisher öffentlich auch nicht angesprochen. Wegen der Kürze seiner Staatsbürgerschaft, nehme ich an?

    Korrekt.

    Quote

    Zwischen gar keiner Anerkennung der Sprachen und einer Amtssprache liegen aber viele Möglichkeiten für sinnvolle Kompromisse, die im Alltag durchaus einen Unterschied machen können.

    Ich sprach nicht von "gar keiner Anerkennung". Ich halte es z.B. für sinnvoll Straßennamen oder auch Ortsnamen seperat in der jeweiligen regionalen Sprache zu kennzeichnen. Albernisch sollte aber immer als Mutterpsrache des Kingdoms im Vordergrund stehen.

    Edited once, last by John Woodhouse (September 30, 2010 at 7:08 PM).

  • Quote

    Original von Patrick Botherfield
    Vielleicht findet die eine oder andere Partei ja Punkte zum Abschreiben für das eigene Programm darin, so dass wir noch vor Wahl mit weiteren Beiträgen zur politischen Diskussion rechnen können.


    Die Reform Party wird rechtzeitig zum Wahlbeginn ein Programm vorstellen, ohne bei Ihnen abschreiben zu müssen, Mr Prime Minister. Ich finde es reichlich vermessen, dass Sie sich hier lobpreisen, obwohl Sie in der Vergangenheit ohne Programm Abgeordneter und sogar Premierminister geworden sind. Damals hat Sie das Fehlen eines solchen Programmes, sei es zwei Tage vor der Wahl oder während des Wahlgangs, merkwürdigerweise gar nicht gestört.

    Ich nehme jedoch zur Kenntnis, dass die Reform Party für Sie nur noch zweite Wahl ist. Wenn Sie glauben, dass Sie mit Labour mehr erreichen werden... well, viel Erfolg.

    Lady Teri H. Shark, LD
    Former Prime Minister

    I never deny, I never contradict. I sometimes forget.

  • Der Unterschied, Lady Teri, ist dass ich in den bisherigen Wahlen nicht angetreten bin um Premierminister zu werden. Ich erwarte ein solches Programm nicht von jedem Kandidaten in einem Wahlkreis, aber ich glaube, dass es nur fair ist, seine Ziele vorher bekanntzugeben, wenn man auf dieser Grundlage eine Regierung bilden möchte. Ich möchte das nach dieses Wahl.

    Was die Reform Party betrifft, habe ich lediglich zur Kenntnis genommen, dass die Partei Sie zur neuen Vorsitzenden gewählt hat und wie Sie die Arbeit der Regierung scharf angegriffen haben. Daraus kann ich nur schließen, dass eine weitere Zusammenarbeit auf der Grundlage derselben Ziele seitens der Reform Party nicht gewünscht wird und ich nach anderen Konstellationen Ausschau halten muss. Sagen Sie mir Bescheid, sobald sich das geändert hat, ich habe schließlich angekündigt mit jedem zusammenzuarbeiten, der dieselben Ziele verfolgt wie ich.

    Ich bin überzeugt, dass weder Reform noch Labour alleine eine tragfähige Regierung zustande bringen können.

    libdem_sig.png

    Patrick Botherfield
    Liberal Democrat Leader

  • Quote

    Original von John Woodhouse

    Beide Parteien, Reform und Labour, stellen zwei Kandidaten. Ich kann mir kaum vorstellen das Mr Asquiths Kandidatur durch das Elective Office für gültig erklärt wird.

    Schon mal den Citizenship Act gelesen? Nein? Gut, dann erkundigen Sie sich bitte bevor Sie vorschnell Schlüsse ziehen und mir vorwerfen rechtswidrig zu handeln.

  • Quote

    Schon mal den Citizenship Act gelesen?

    Das habe ich Mr Asquith. Nach meinem Verständnis gehen die Rechte (damit auch die Staatsbürgerschaft) ihrer alten HauptID nicht auf die neue über. Zumindest finde ich dazu keine Vorschrift. Vielleicht verwechseln sie Albernia mit Astor? Demnach gilt die 14-Tage-Frist und diese konnten sie aufgrund des Wahltermins nicht einhalten. Da ich kein Rechtsexperte bin alles jedoch nur reine Spekulation.

  • Die Rechte wurden bisher stets direkt übertragen. Ich gehe davon aus, dass dies der Status quo ist.

    Lady Teri H. Shark, LD
    Former Prime Minister

    I never deny, I never contradict. I sometimes forget.

  • Quote

    Original von John Woodhouse
    Da ich kein Rechtsexperte bin alles jedoch nur reine Spekulation.

    Schön, dass Sie das genauso sehen. Dann machen Sie das beim nächsten Mal bitte gleich kenntlich.

    Die Act spricht von der Ummeldung, eine Neubeantragung müsste damit wegfallen. Das ist seit scheinbar auch die herkömmliche und bewährte Auslegung, ich sehe keine Komplikationen.

  • Ich gehe davon aus, dass diese Auslegung die richtige ist, obwohl das Thema natürlich noch nie von einem Gericht geklärt worden ist.

    Ich würde es trotzdem bevorzugen, wenn die Diskussion zum Inhaltlichen zurückkehren könnte. ;)

    libdem_sig.png

    Patrick Botherfield
    Liberal Democrat Leader

  • Ich dachte Sie sind auch mit "unqualifizierter Kritik" zufrieden ;)

    Meinen Sie wircklich, dass es sinnvoll ist, die Rolle der albernische Sprache zu reduizieren - bzw. was genau wollen Sie denn an der Dominanz ändern, das ist mir noch nicht ganz klar.
    Die Sprache ist eines der vielleicht wichtigsten Merkmale eines Volkes, und zumindest nach meinem Selbstverständnis sind wir ein Volk, wir sollten integrative Funktion des albernischen - auch weltweit schafft die albernsiche Sprache ja eine sprachliche Plattform, welche internationale ANerkennung findet - nicht unterschätzen oder, noch schlimmer, untergraben.

    Es kann auch sein, dass ich Sie nicht ganz richtig verstanden habe, deswegen bitte ich Sie es konkret auszuführen.

  • Quote

    Ich gehe davon aus, dass diese Auslegung die richtige ist, obwohl das Thema natürlich noch nie von einem Gericht geklärt worden ist.

    Vielleicht sollte sich wirklich einmal ein Gericht mit diesem Thema befassen. Ganz klar ist mir die Sache nicht.

  • Quote

    Original von John Woodhouse
    Vielleicht sollte sich wirklich einmal ein Gericht mit diesem Thema befassen. Ganz klar ist mir die Sache nicht.


    Brauchen wir dazu nicht erstmal einen Richter?

  • Quote

    Original von John Woodhouse

    Vielleicht sollte sich wirklich einmal ein Gericht mit diesem Thema befassen. Ganz klar ist mir die Sache nicht.

    Das Gesetz wurde bisher immer so ausgelegt, ich finde dass es fomal diesen Schluss zulässt - außerdem wäre es das Sinnvollste, wobei man da sicher streiten kann.
    Ich hoffe nicht, dass jemand diesen langjährigen Konsens jetzt - wenige Tage vor der Wahl - attakiert und versucht dadurch politisches Kapitel zu schlagen. Gerne kann das nach der Wahl so formuliert werden, dass es auf den ersten Blick ersichtlich ist. Daran hätten wir glaube ich alle Interesse.

  • Quote

    Ich dachte Sie sind auch mit "unqualifizierter Kritik" zufrieden ;)

    Naja, schon richtig, lieber unqualifizierte Kritik als Stille. ;)

    Es geht mir nicht darum, die Rolle der albernischen Sprache zu schwächen - es wird niemand ernsthaft befürchten, dass die albernische Sprache in Gefahr steht, ihren Status zu verlieren - sondern umgekehrt die der übrigen Sprachen zu stärken oder zumindest zu stabilisieren.

    Sprachen wie Eihlisch oder Llynglysh sind ein wichtiger Teil der albernischen Kultur - nur Winland ist ursprünglich albenischsprachig, und Albernia besteht aus weit mehr als nur Winland. Das Problem wenn wir den unterschiedlichen Sprachen keinen Raum mehr geben ist, dass sie von der übermächtigen albernischen Sprache erdrückt werden, immer weniger benutzt werden und letztendlich aussterben. Damit stirbt dann auch ein Teil albernische Kultur.

    Wenn wir das verhindern wollen, müssen wir den Sprachen diesen Freiraum geben, dass sie nicht nur im Wohnzimmer, sondern auch im Alltag im öffentlichen Raum benutzt werden können - im Kindergarten, in den Schulen, auf Ämtern. Wäre es denn beispielsweise verkehrt, von Angestellten in einem Amt in Dyfflin zu verlangen, dass sie fließend eihlisch sprechen?

    In Medea sieht die Situation natürlich noch einmal anders aus. Hier haben wir keine gesicherten Albernischkenntnisse wie in anderen Landesteilen, sondern sehr viele unterschiedliche Sprache. Es muss natürlich ein Ziel sein, das zu ändern (ohne die lokalen Sprachen zu gefährden), es zeigt aber auch um so mehr, wie die aktuelle Gesetzgebung an der Realität vorbeigeht, indem sie annimmt, dass im Königreich nur eine einzige Sprache existiert.

    libdem_sig.png

    Patrick Botherfield
    Liberal Democrat Leader

  • Wir haben ein Gericht.

    His Grace
    The Duke Jonathan of Baliho
    Baron Mayweather, KD

    Knight Companion of The Most Exalted and Most Ancient Order of the Dragon of Albernia
    Former Lord High Chancellor

    Former Prime Minister

    coa_mayweathersig.png

    labour_sig.png

  • Ich äußere mich jetzt erst, weil es in meinen Augen der Anstand gebietet, dass eine Partei zunächst eigene Vorschläge macht, bevor sie die anderer ablehnt.

    Quote

    Original von Patrick Botherfield
    Als ein weiteres Problemfeld, das wir anpacken sollten, sehe ich, dass die Dominanz der albernischen Sprache in offiziellen Angelegenheiten andere Sprachen verdrängt - dabei sprechen im gesamten Königreich keine 50% Albernisch als ihre Muttersprache. In meinem Wahlkreis sprechen weit über die Hälfte der Einwohner Eihlish. Trptzdem wird für alle Behördenkontakte Albernisch verlangt. Trotzdem müssen Schüler ihre Abschlussprüfungen zwingend im Fach Albernisch ablegen, sie können eine ausländische Fremdsprache als weiteres vollwertiges Kernfach wählen, aber sie dürfen die Sprache ihrer eigenen Region höchstens als zusätzliches freiwilliges Prüfungsfach nehmen.


    Ich halte es für wichtig, dass es eine einheitliche Verkehrssprache auf den albernischen Inseln gibt, und das kann nur Albernisch sein. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen alle darauf ab, das Beherrschen des Albernischen unnötig zu machen. Ein solch regionaler Ansatz, wie Sie ihn vorschlagen, ist in meinen Augen überholt, denn schon jetzt ziehen Albernier aus privaten oder beruflichen Gründen von einem Teil des Landes in einen anderen. Das sind Notwendigkeiten, die wir nicht ignorieren dürfen, und wir sollten nicht aus Gründen der Folklore Rückschritte in Kauf nehmen.

    Quote

    Ein unbegrenztes Kündigungsverbot für Behinderte und langfristig kranke ist weder angemessen noch hilfreich, da die Unternehmen dadurch im Zweifelsfall schon auf die Einstellung eines Behinderten verzichten. Auf der anderen Seite spreche ich mich für eine allgemeine Mindestkündigungsfrist aus, um die Sicherheit jedes Alberniers zu verbessern.


    Hier sehe ich Potenzial zur Zusammenarbeit.

    Quote

    Eine zwingend nötige Vorbedingung für alle diese Maßnahmen ist die vollständige Besetzung des Royal Economic Research Institute. Sofern das House of Lords seinen Sitz nicht besetzt, wird das House of Commons ersatzweise einen zweiten eigenen Kandidaten bestimmen müssen.


    Aye.

    Lady Teri H. Shark, LD
    Former Prime Minister

    I never deny, I never contradict. I sometimes forget.

  • Quote

    Original von Lady Teri Shark
    Ich halte es für wichtig, dass es eine einheitliche Verkehrssprache auf den albernischen Inseln gibt, und das kann nur Albernisch sein. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen alle darauf ab, das Beherrschen des Albernischen unnötig zu machen. Ein solch regionaler Ansatz, wie Sie ihn vorschlagen, ist in meinen Augen überholt, denn schon jetzt ziehen Albernier aus privaten oder beruflichen Gründen von einem Teil des Landes in einen anderen. Das sind Notwendigkeiten, die wir nicht ignorieren dürfen, und wir sollten nicht aus Gründen der Folklore Rückschritte in Kauf nehmen.


    Wie ich schon mehrfach erwähnt habe, geht es nicht darum, das Beherrschen der albernischen Sprache unnötig zu machen - und dass es dazu nicht kommen wird, dürfte Ihnen auch selbst klar sein. Selbst im Ausland ist Albernisch nicht die unwichtigste Sprache, wenn auch nicht zwingend überall die einzige Sprache. Wollen Sie wirklich im Ernst den Untergang des Abendlands heraufbeschwören, nur weil ich meine, dass unsere Muttersprache nicht jede andere Sprache im Königreich erdrücken soll? Vereinheitlichung ist wirtschaftlich gesehen wohl billiger, aber wollen Sie wirklich in Pfund rechnen, wenn es um den unwiederbringlichen Verlust albernischer Kultur geht?

    Wenn heute etwas überholt ist, Lady Teri, dann ist das Sprachimperialismus, meine ich.

    libdem_sig.png

    Patrick Botherfield
    Liberal Democrat Leader

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!