Liberal Democrat Manifesto - December 2013

  • Liberal Democrats announce updated Manifesto

    Nachdem in Patrick Botherfield zu den bevorstehenden General Elections wieder ein Kandidat der Liberaldemokraten zur Wahl steht, hat die Generalversammlung der Partei wie gewohnt kurz vor der Wahl eine neue Fassung des liberaldemokratischen Manifesto beschlossen, die auf die vergangene Entwicklungen und aktuelle Themen eingeht und den Kurs der Partei für die kommende Amtszeit des Parlaments vorgibt.

    Ein wesentlicher Schwerpunkt im neuen Manifesto liegt auf der Förderung der öffentlichen Aktivität. Beim Rückblick auf die vergangene Legislaturperiode sehen die Liberaldemokraten eine parlamentarische Lethargie, die durch die fehlende Motivation der Tory/Labour-Regierung verursacht und das Fehlen jeglicher echter Opposition im Unterhaus ermöglicht wurde. Ein wesentliches Ziel für die kommenden drei Monate sei es daher, für Albernia ein Unterhaus der Meinungsvielfalt zurückzugewinnen. Gleichzeitig müsse die Öffentlichkeit stärker eingebunden werden.


    Liberal Democrat Manifesto - December 2013

    Grundsätze liberaldemokratischer Politik
    Das Ziel der Liberal Democrats ist, eine albernische Gesellschaft im Geist der Freiheit, Gleichheit und Gemeinschaft zu schaffen, zu gestalten und zu beschützen. Wir sind überzeugt, dass die Politik ihren Schwerpunkt darauf legen muss, die Freiheiten und Rechte der albernischen Bürger zu verteidigen und sie weder zu Sklaven des Staates noch der Märkte zu machen. Wir glauben an eine Gesellschaft, die jedem einzelnen Bürger unabhängig von seiner Herkunft die Möglichkeit gibt, sich zu entfalten und seine Fähigkeiten voll einzubringen, frei von Armut, Diskriminierung und Unwissenheit. Die Aufgabe des Staates ist es, die Bedingungen dafür zu schaffen.

    Wir streben nach einer Welt, in der alle Menschen die gleichen Grundrechte genießen und zusammen in Frieden ihre unterschiedlichen Kulturen leben können. Wir lehnen jede Diskriminierung aufgrund von Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Religion, Sprache, Herkunft, Behinderung oder sexueller Orientierung eines Menschen ab und wenden uns gegen bestehende Privilegierungen und Ungleichheiten. Wir verteidigen das Recht aller Bürger, frei zu reden, zu schreiben, Vereinigungen zu bilden, ihre Religion auszuüben, eine Privatsphäre zu haben und in freien Wahlen ihre Souveränität auszuüben, die in einem demokratischen Staat beim Volk liegt. Wir glauben auch, dass zukünftige Generationen das Recht auf einen lebenswerten Planeten haben sollen und wir die Verantwortung dafür haben, Natur und Umwelt auch langfristig für zukünftiges Leben zu bewahren.

    Albernia lebt von der Aktivität seiner Staatsbürger. Wir halten es daher nicht nur für legitim, sondern für eine der wichtigsten Aufgaben einer Regierung, Aktivität zu fördern und Neubürger zu gewinnen, sowohl durch Anreize im Inland als auch durch Präsenz Albernias an anderen Stellen. Aktivitätsförderung ist für uns daher eine der Leitlinien jeder zukunftsfähigen Politik.

    Medien und öffentliche Debatte
    Aktivität zieht Aktivität an. Diese alte Weisheit halten wir für wahr und sehen es deswegen als Aufgabe auch der albernischen Politik an, in allen ihren Aktionen darauf zu achten, sie in einer aktivitätsfördernden Weise durchzuführen, um alle bestehenden Bürger in die öffentliche Debatte einzubinden und mittelfristig neue Bürger zu gewinnen.

    Es ist deswegen dringlicher als je, eine neue Initiative zur Stärkung der albernischen Medien zu starten. Dies bezieht sich einerseits auf ihr Wirken im Inland, wo ihre Aufgabe neben der Information über Ereignisse im Ausland vor allem ist, Diskussionen über politische und gesellschaftliche Themen anzuregen. Andererseits bezieht es sich aber auch auf Aktivitäten im Ausland, wo sie helfen, eine höhere Präsenz und damit eine höhere internationale Aufmerksamkeit für Albernia zu erreichen. Unter diesen Gesichtspunkten sind vor allem RBS und RBS World zu fördern. Eine weltweite Verbreitung (z.B. auch durch Nutzung von Möglichkeiten wie Nachrichten der Nationen oder MN-Nachrichten) muss das Ziel sein.

    Veröffentlichungen einer Regierung mit liberaldemokratischer Beteiligung dürfen nicht allein als Beiträge im Thread für Pressemitteilungen oder Beschlüsse enden, sondern müssen konsequent auf die Beteiligung der Bürger ausgelegt werden. Sie müssen daher an einer Stelle veröffentlicht werden, an der es jedem Bürger möglich ist, Nachfragen zu stellen oder seine Meinung zu äußern.

    Inneres und Verfassung
    Wir streben einen demokratischen Staat an, der unseren Grundsätzen entsprechend alle Bürger gleich an Entscheidungsprozessen teilhaben lässt, beispielsweise in freien Parlamentswahlen und Volksabstimmungen. Eine Kammer des Parlaments, die Entscheidungen blockieren kann und nicht gewählt ist, sondern auf althergebrachter Privilegierung einzelner beruht, widerspricht diesen Grundsätzen fundamental. Wir Liberaldemokraten erteilen daher jedem Versuch, das Rad zurückzudrehen und dem House of Lords wieder eine stärkere Position zu verschaffen, eine Absage. Wir treten für einen neuen Anlauf ein, die Volkssouveränität als Rechtsgrundlage in das albernische Gesetz aufzunehmen.

    Die letzten Unterhaus-Reformen mit der Möglichkeit, für mehrere Wahlkreise zu kandidieren, und der Reduzierung der Amtsperiode auf drei Monate haben - wenn auch auf niedrigem Niveau - zu einer Belebung der politischen Diskussion geführt und sich damit bewährt. Sie sollen daher ebenso beibehalten werden wie das albernische System eines Unterhauses mit einer geraden Anzahl von Sitzen; wie die vergangenen Monate als Negativbeispiel bestätigt haben, sind sechs Mandate dabei die Untergrenze für ein vernünftig arbeitendes House of Commons.

    Das Wahlsystem muss gewährleisten, dass alle Regionen mit ihren Unterschieden im Parlament vertreten sind. Die eigenständigen Wahlkreise für Eihlann, Fairnhain und Llyngwyn müssen daher fortbestehen.

    Wir halten es für problematisch, wenn der Premierminister gleichzeitig einer ausländischen Regierung angehört, und wollen, dass diese Konstellation die Ausnahme bleibt, damit der Premierminister weder in tatsächliche Interessenskonflikte kommt noch sich diesem Verdacht aussetzt. Wir befürworten daher die Wiedereinführung strengerer Regelungen, die etwa das Parlament anstatt nur des Privy Council einbeziehen.

    Auf regionaler Ebene treten wir für ein vernünftiges Maß an Aufgaben und Kompetenzen für die Regionalverwaltungen ein, wie sie derzeit unter dem Regional Government Act gelten. Das bedeutet insbesondere, dass wir das Handlungsfeld der Regionen nicht einschränken wollen, das sie in den meisten Bereichen haben, solange es kein konkurrierendes gesamtalbernisches Gesetz gibt. Gleichzeitig wollen wir in diesen Feldern die Verantwortung des Parlaments nicht aufheben, so dass im Einzelfall entschieden werden kann, auf welcher Ebene eine Frage am besten zu regeln ist.

    Während das Handlungsfeld der Regionalverwaltungen also angemessen sind, sehen wir als ein wesentliches Problem die mangelnde Verbindlichkeit von Beschlüssen der regionalen Bürgervertretung. Diese arbeitet fast ausschließlich mit unverbindlichen Empfehlungen und Regionalpolitik kann durch Lord Lieutenants an ihr vorbei gemacht werden. Eine Gewaltenteilung zwischen Exekutive und Legislative besteht in den Regionen nicht; alle Macht liegt bei der Regierung und ihren Behörden. Wir fordern deswegen Verbindlichkeit für Beschlüsse der regionalen Bürgervertretungen und eine zwingende Beteiligung dieser am Erlass jeglicher Regionalverordnungen.

    Noch weitergehende Unabhängigkeit von Aldenroth für einzelne Landesteile, wie beispielsweise Medea, halten wir nur dann für annehmbar, wenn dafür nach dem Vorbild der Fawkland Islands auf das Mitbestimmungsrecht im Aldenrother Parlament verzichtet wird. Eine parlamentarische Vertretung mit reinem Rederecht halten wir in solchen Fällen für sinnvoll.

    Um vertrauenswürdige Bedingungen herzustellen, unter denen sich die albernischen Bürger frei entfalten können, ist es unabdingbar, größtmögliche Rechtssicherheit herzustellen. Wir glauben nicht, dass es dazu nötig ist, alles Recht in geschriebenes Gesetz zu überführen, aber wir sehen die Notwendigkeit für die Royal Archives, gut einsehbare Quellen zum Common Law und zum Case Law bereitzustellen. Insbesondere die gewohnheitsrechtlichen Regelungen des Parlaments müssen zugänglicher gemacht werden.

    Bildung und Kultur
    In der Bildung halten wir es für die wichtigste Aufgabe, Chancengleichheit für alle herzustellen. Das bedeutet, dass Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein darf und wir an staatlichen Bildungseinrichtungen Gebühren für Schule oder Erststudium ablehnen. Es bedeutet auch, dass staatliche Schulen und Universitäten das Maß hinsichtlich hoher Qualität sein müssen, damit niemand benachteiligt wird, der sich den Besuch einer Privatschule nicht leisten kann.

    Es ist für Albernia wichtig, die regionale Kultur zu berücksichtigen und ihre Erhaltung zu fördern. Das erfordert auch eine Stärkung der regionale Sprachen. Die liberaldemokratische Unterhausfraktion hat im Albernian Language Act einige wichtige Voraussetzungen dafür durchsetzen können. Das nächste Ziel ist es, die entstandenen Möglichkeiten auch umzusetzen und beispielsweise regionale Sprachen in Schulen als Unterrichtssprache anzubieten. Die Unterrichtssprache muss zu einem Kriterium werden, zu welcher Schule den Schülern die Anfahrtskosten erstattet werden. In albernischsprachigen Schulen sollen Regionalsprachen als Fremdsprache unterrichtet werden. Bei Behördengängen ist sicherzustellen, dass die regionale Sprache ohne Nachteile verwendet werden können.

    Wirtschaft und Energie
    Liberaldemokratische Wirtschaftspolitik bedeutet, dass der Bürger die größtmögliche Freiheit erhält. Freiheiten und Zwänge für die Wirtschaft und den Staat folgen daraus. Wir unterstützen hohe Standards in den Arbeitnehmerrechten wie sie beispielsweise im Labour Standards Act festgehalten sind. Infrastruktur gehört in staatliche Hände, um eine flächendeckende gute Versorgung zu erreichen, unsinnige Doppelstrukturen zu vermeiden und fairen Wettbewerb unter den Nutzern der Infrastruktur zu erlauben. In den übrigen Bereichen sollte der Staat nur in Ausnahmefällen aktiv werden.

    Mittelfristig muss Albernia von der Kernenergie unabhängig werden: Neben dem immer bestehenden Risiko von Unfällen, deren Folgen bei Kernkraftwerken besonders groß sind, und dem problematischen Uranabbau ist auch nach über fünfzig Jahren Nutzung nach wie vor ungeklärt, wie der beim Betrieb von Reaktoren anfallende radioaktive Müll über tausende von Jahren sicher gelagert werden kann. Verantwortliche Politik muss daher zum Ziel haben, dieses Problem nicht weiter zu vergrößern als unbedingt notwendig.

    Um Alternativen zu schaffen, hat die Liberaldemokratische Fraktion bereits erfolgreich ein Gesetz initiiert, das den privaten Betrieb von Solar- und Windkraftanlagen erlaubt und damit das notwendige Wachstum der regenerativen Energien und die Dezentralisierung des Stromnetzes unterstützt. Gleichzeitig müssen die Public Enterprises in größerem Umfang tätig werden: In Medea ist es dabei möglich, Sonnenenergie zu nutzen, auch Projekte zur Nutzung von Wasserkraft sind zu prüfen. Auf und vor den albernischen Inseln bietet sich vor allem Windkraft an, die mit zusätzlichen Speicherkapazitäten kombiniert werden muss.

    Das albernische Parlament hat mit breiter Mehrheit beschlossen, die Wirtschaftssimulation bis auf weiteres abzuschaffen, und die spätere Volksbefragung hat diese Entscheidung klar bestätigt. Eine Wiedereinführung einer Wirtschaftssimulation kann nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn unter Einbindung aller Bürger und in Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern ein Konzept erarbeitet wurde, das mit Blick auf die erzeugte Forenaktivität von Grund auf neu entwickelt wird und alle bisherigen Ansätze auf den Prüfstand stellt. Dies gilt insbesondere nach der ergebnislosen Sichtung bestehender mikro- wie makroökonomischer Konzepte im Sommer 2012, die wir für Albernia allesamt nicht als geeignete Lösung ansehen.

    Außenpolitik und Verteidigung
    Eine große Stärke der albernischen Außenpolitik ist ihre Kontinuität, die Albernia im Ausland als verlässlichen Partner auftreten lässt. Demzufolge halten wir es für richtig, die bisherigen Leitlinie des Albernia First beizubehalten und unsere außenpolitische Arbeit weiterhin und mit einem erneuerten und verstärkten Fokus auf die westantikäischen Nachbarstaaten Albernias zu konzentrieren. Auch Astor und die Staaten des ehemaligen Empire spielen für die albernische Außenpolitik eine besondere Rolle. Anstatt immer mehr neue oberflächliche Beziehungen zu knüpfen und die außenpolitische Energie in aus gutem Grund lange verpönten Grundlagenabkommen zu stecken, muss Albernia im Übrigen darauf achten, dass die Beziehungen zu den bisherigen Partnern nicht nur auf dem Papier bestehen bleiben, sondern neue konkrete Projekte angegangen und begonnene Projekte fortgeführt werden, denn wenn Partnerschaften zu einer Hülle ohne Inhalt werden, werden sie wertlos.

    Wir stehen zu den internationalen Abkommen, die Albernia unterschrieben hat - insbesondere die Konvention über die Polgebiete und der Vertrag über Hoheitsgewässer - und halten es für einen wichtigen Auftrag der albernischen Außenpolitik, weitere Mitglieder zu gewinnen, um die größtmögliche Rechtssicherheit aus den Verträgen zu erhalten. Albernia soll sich, wenn nötig, auch an der Durchsetzung der Abkommen beteiligen.

    Albernia braucht eine moderne und effiziente Armee, um sich zu verteidigen. Dazu ist in der heutigen Zeit nicht die Zahl der theoretisch einsetzbaren Kräfte, sondern die Schlagkräftigkeit gut ausgebildeter Spezialisten erforderlich. Wir halten es daher für richtig, dass Albernia über eine Berufsarmee verfügt. Eine Wehrpflicht ist auch deswegen abzulehnen, weil niemand gegen seinen Willen zu einem Dienst gezwungen werden darf.

    Auf eventuell gewaltsame Konflikte im Ausland bezogen bedeutet Albernia First für uns Liberaldemokraten, dass es - falls albernische Interessen überhaupt berührt sind - eine Abwägung geben muss zwischen der Wichtigkeit der Einflussnahme zugunsten albernischer Interessen und den Kosten, nicht nur finanzieller, sondern unter anderem auch politischer und gesellschaftlicher Natur. Diese Abwägung muss dafür entscheidend sein, ob Albernia eingreift, ob als neutraler Vermittler, unter diplomatischer oder materieller Unterstützung einer Partei oder um albernischen Bürgern in der betroffenen Region zur Hilfe zu kommen. Wir sind dabei überzeugt, dass der Preis, der langfristig für militärische Interventionen der albernischen Streitkräfte zu bezahlen ist, in der Regel zu hoch ist.

    Gleichzeitig glauben wir, dass diese relative Zurückhaltung nicht in Isolationismus münden darf: Bei jeder Bewertung muss - mit einer angemessenen Gewichtung - auch einbezogen werden, dass es indirekt im Interesse und zum Vorteil Albernias ist, wenn die Völker der Welt friedlich und in politischer Stabilität zusammenleben und verlässliche Partner sind.

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    Patrick Botherfield
    Liberal Democrat Leader

  • Quote

    Original von Patrick Botherfield
    Beim Rückblick auf die vergangene Legislaturperiode sehen die Liberaldemokraten eine parlamentarische Lethargie, die durch die fehlende Motivation der Tory/Labour-Regierung verursacht und das Fehlen jeglicher echter Opposition im Unterhaus ermöglicht wurde. Ein wesentliches Ziel für die kommenden drei Monate sei es daher, für Albernia ein Unterhaus der Meinungsvielfalt zurückzugewinnen.


    Lächerlich! Niemand hat Sie daran gehindert fürs Unterhaus zu kandidieren. Fehlende Meinungsvielfalt ist also nichts, was Sie den verantwortungübernehmenden Parlamentariern ankreiden können. Zumal von Seiten der LibDems keinerlei Anregungen kamen. Wenn Sie noch nicht mal aus der Oppositionsrolle heraus gestalten wollen, wie wollen Sie dies dann in Regierungsverantwortung?

    Quote

    Albernia lebt von der Aktivität seiner Staatsbürger. Wir halten es daher nicht nur für legitim, sondern für eine der wichtigsten Aufgaben einer Regierung, Aktivität zu fördern und Neubürger zu gewinnen, sowohl durch Anreize im Inland als auch durch Präsenz Albernias an anderen Stellen. Aktivitätsförderung ist für uns daher eine der Leitlinien jeder zukunftsfähigen Politik.


    Na dann konkretisieren Sie das doch bitte mal. Aus Ihren bisherigen Initiativen dazu geht nämlich nicht hervor, wie Sie das schaffen wollen.

    Quote

    Veröffentlichungen einer Regierung mit liberaldemokratischer Beteiligung dürfen nicht allein als Beiträge im Thread für Pressemitteilungen oder Beschlüsse enden, sondern müssen konsequent auf die Beteiligung der Bürger ausgelegt werden. Sie müssen daher an einer Stelle veröffentlicht werden, an der es jedem Bürger möglich ist, Nachfragen zu stellen oder seine Meinung zu äußern.


    Sehen die LibDems tatsächlich in jedem Bürger einen unmündigen Bürger? Auch wenn Sie es immer und immer veruschen falsch darzustellen: Beteiligung war zu jederzeit möglich.

    Gyda phob dymuniad da
    The Most Honourable The Countess Nessie Dyce of Caerwyn

    - The Former Lord Speaker and Former Prime Minister -
    Baroness of Rhosllannerchrugog, GCTO, LL, DSB, D.Litt. h.c.

    Bearer of the White House Ribbon (Astor)

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  • Quote

    Original von Nessie Dyce
    Lächerlich! Niemand hat Sie daran gehindert fürs Unterhaus zu kandidieren. Fehlende Meinungsvielfalt ist also nichts, was Sie den verantwortungübernehmenden Parlamentariern ankreiden können.


    Fehlende Meinungsvielfalt ist kein Vorwurf an die Mitglieder des Unterhauses, sondern eine sachliche Feststellung dessen, was es der Regierung erlaubt hat, sich so auf ihren Lorbeeren auszuruhen wie sie es getan hat. Das in der letzten Amtszeit fehlende Sicherheitsnetz, sozusagen.

    Als das eigentliche Problem haben wir ja auch nicht das Unterhaus ausgemacht, sondern die Motivationslosigkeit der Regierung.

    Quote

    Zumal von Seiten der LibDems keinerlei Anregungen kamen. Wenn Sie noch nicht mal aus der Oppositionsrolle heraus gestalten wollen, wie wollen Sie dies dann in Regierungsverantwortung?


    Wenn Ihnen die Ideen ausgehen und Sie Anregungen brauchen, lesen Sie einfach einmal das Liberal Democrat Manifesto durch, auf dessen Veröffentlichung Sie ja gerade antworten. Wenn Sie anfangen, das umsetzen, dürften Sie wieder für eine Weile beschäftigt sein.

    Quote

    Na dann konkretisieren Sie das doch bitte mal. Aus Ihren bisherigen Initiativen dazu geht nämlich nicht hervor, wie Sie das schaffen wollen.


    Es gibt zwei große Bereiche, die wir angehen müssen. Einmal die interne Aktivitätsgenerierung. Die Voraussetzungen dafür sind über die letzten Monate und Jahre immer schlechter geworden, weil wir immer weniger Bürger haben, aber um so wichtiger ist es, diese Bürger auch tatsächlich einzubinden. Das passiert nicht, indem man einseitig Pressemitteilungen mit Ergebnissen herausgibt, sondern indem man die Diskussion der Öffentlichkeit sucht.

    Warum sind die Gesetzesvorhaben der Regierung komplett geräuschlos ihren (letztlich erfolglosen) Weg durch das Parlament gegangen. Warum gab es dazu nie eine öffentliche Debatte? Hätte nicht auch der RBS bei entsprechender Ressourcenzuweisung die Themen journalistisch aufgreifen können?

    Der zweite große Bereich ist das Anziehen externer Aktivität. Das kann zum einen dadurch passieren, dass Albernia im Ausland Gesprächsthema ist und dadurch auch der eine oder andere Neubürger kommt (der dann wiederum mit den internen Maßnahmen bei der Stange gehalten werden muss). Wir müssen also dafür sorgen, dass Albernia in irgendeiner Form ein Thema ist. Dabei spielt sicher die Außenpolitik eine Rolle, die mit mutigen Projekten die Aufmerksamkeit erlangen kann, oder die wie das internationale Hochkommissariat für die Polgebiete Institutionen und damit Besucher nach Albernia holen kann. Andererseits wäre es dafür beispielsweise auch hilfreich, die Geschehnisse in Albernia (die natürlich erst einmal vorhanden sein müssen), in die Medien der gesamten Welt bringen, was eine Aufgabe für RBS World wäre.

    Quote

    Sehen die LibDems tatsächlich in jedem Bürger einen unmündigen Bürger? Auch wenn Sie es immer und immer veruschen falsch darzustellen: Beteiligung war zu jederzeit möglich.


    Es gibt einen Unterschied dazwischen, die Beteiligung zu dulden, die den Bürgern in unserem Land glücklicherweise noch nicht zu verwehren ist - das ist, was Ihre Regierung tut und was vor fünf Jahren vielleicht einmal genug war - und aktiv zur Beteiligung zu ermuntern.

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    Patrick Botherfield
    Liberal Democrat Leader

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