Es gibt 58 Antworten in diesem Thema, welches 13.501 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Sir Robert Wellesley.

  • Zitat

    Original von Robert Wellesley
    Mr Horton, are you allright?


    I am not, Mr Wellesley, for sure, I am not.


    Sie werden ja wohl nicht ernsthaft eine derartige Politik betreiben wollen?

  • Zitat

    Original von Max A. Horton
    Sie werden ja wohl nicht ernsthaft eine derartige Politik betreiben wollen?


    Immerhin betreibe ich Politik, Mr Horton, und dazu noch eine, die sich auf die Interessen des Dominions bezieht. Man sieht doch, wie wenig sich die Queen, wie wenig sich Albernia für Cranberra interessiert. Wieso sollte man länger einen Monarchen an der Spitze tolerieren, der sich vom Volk, von Cranberra entfremdet hat? :tea


    Ich sage nicht, dass alles schlecht ist. Ich fordere auch keine Revolution. Ich wünsche mir hingegen eine ernsthafte, zielgerichtete Debatte unter Abwägung aller Argumente. Und - das muss ich sagen - diesbezüglich ist von Seiten der Gegner einer Unabhängigkeit bislang nichts stichhaltiges gekommen.

    Sir Robert Charles Wellesley, KAE, KC

    Former Governor General

    Former Prime Minister


    Chairman, Oustburgh Royals


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  • Entschuldigen Sie aber das ist hanebüchen.


    Das wäre vllt. ein Argument um jegliches Staatsoberhaupt abzulehnen, aber sicher nicht unsere Königin im Speziellen.


    Was bitte soll die Königin den tun, Sir? Mehr als Sie bspw. im Mutterland selbst tut? Wohl nicht.


    Angesehen davon hat die Queen hier einen Gouvernor General. Vielleicht wollten Sie eigentlich ihn kritisieren?


    Ich jedenfalls halte voin künstlichen, neuen "Traditionen" rein gar nichts. Ich kann keinerlei Nutzen erkennen, Sir!

  • Zitat

    Original von Max A. Horton
    Entschuldigen Sie aber das ist hanebüchen.


    Mitnichten.


    Zitat

    Das wäre vllt. ein Argument um jegliches Staatsoberhaupt abzulehnen, aber sicher nicht unsere Königin im Speziellen.


    Das kann ich nicht nachvollziehen. Ein örtlich verwurzeltes Staatsoberhaupt würde meine Argumentation gar nicht betreffen.


    Zitat

    Was bitte soll die Königin den tun, Sir? Mehr als Sie bspw. im Mutterland selbst tut? Wohl nicht.


    Tut sie es denn überhaupt?


    Zitat

    Angesehen davon hat die Queen hier einen Gouvernor General. Vielleicht wollten Sie eigentlich ihn kritisieren?


    Nein, denn das geht am Thema vorbei. Der Generalgouverneur kommt seiner Arbeit nach, aber er ist lediglich ein Statthalter an stelle des Staatsoberhaupts - was im Ergebnis, in der Darstellung vollkommen unbefriedigend ist.


    Zitat

    Ich jedenfalls halte voin künstlichen, neuen "Traditionen" rein gar nichts. Ich kann keinerlei Nutzen erkennen, Sir!


    Wie wäre es mit Unabhängigkeit, Mr Horton? Sie reden so, als wären Sie nicht Mitglied des cranberrischen Parlaments, sondern Leibeigener des albernischen Lordkanzlers, dem Lokalpatriotismus verboten ist...

    Sir Robert Charles Wellesley, KAE, KC

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  • Doch Mr Prime Minster, doch.


    Ihre Argumentation die der Königin mangelndes Engagement vorwirft trifft generell. Denn genau das tun Sie. Sie argumentieren gegen mangelnde Aktivität. Ihr Ablenkungsversuch über die mangelhafte Verwurzelung will dies umgehen, das ist alles.


    Und ein Staatsoberhaupt, daß nicht gleichzeitig Regierungschef ist wird dieses Problem immer haben.


    Und nein, Mr Prime Minster, wenn Sie dies so gerne kritisiert sehen, dann geht der Governor-General eben nicht seinen Aufgaben nach.
    Das reine Vertreten der Queen in Formalakten ist schlicht seine Aufgabe. Sonstige öffentliche Termine die eine Verbundenheit mit dem Volk zeigten: Fehlanzeige. Auf ganzer Linie Fehlanzeige.


    Und daher wage ich zu bezweifeln das ein einheimisches, künstliches geschaffenes, Staatsoberhaupt daran etwas ändert.


    Ginge es Ihnen wirklich inhaltlich um etwas, dann Mr Prime Minister, würden Sie wenn schon die Unabhängigkeit fordern, unter Einführung des Präsidialsystemes. Aber was Sie hier tun ist reiner Aktionismus.


    Wenn Sie schon Politik machen wollen, dann solche die reale Nutzen bringt und nicht eine überflüssige und der Eintracht der Bevölkerung schadende Debatte.


    Ihren letzten Satz überhöre ich ob seiner kindlichen Polemik einfach ganz, Mr Prime Minister. Sie klingen wie das tchinosische ZK... :tea

  • Zitat

    Original von Max A. Horton
    Ihre Argumentation die der Königin mangelndes Engagement vorwirft trifft generell. Denn genau das tun Sie. Sie argumentieren gegen mangelnde Aktivität. Ihr Ablenkungsversuch über die mangelhafte Verwurzelung will dies umgehen, das ist alles.


    Ich kritisiere nicht die Aktivität, sondern die Präsenz, die tatsächliche Verbundenheit mit dem cranberrischen Volk. Mehr als der Eid aus Anlass der Einbürgerung ist da nicht, Mr Horton.


    Zitat

    Und nein, Mr Prime Minster, wenn Sie dies so gerne kritisiert sehen, dann geht der Governor-General eben nicht seinen Aufgaben nach.
    Das reine Vertreten der Queen in Formalakten ist schlicht seine Aufgabe. Sonstige öffentliche Termine die eine Verbundenheit mit dem Volk zeigten: Fehlanzeige. Auf ganzer Linie Fehlanzeige.


    Das Staatsoberhaupt ist also nicht für die Repräsentation des Dominions im In- und Ausland zuständig? Dann interpretieren Sie das Amt wohl vollkommen anders. Cranberra braucht kein simples Symbol dort oben, sondern eine einigende Figur, eine moderative Person, die gesellschaftliche Vorgänge kommentiert - und nicht in Aldenroth versauert, wo sie sich auch selten blicken lässt...


    Zitat

    Und daher wage ich zu bezweifeln das ein einheimisches, künstliches geschaffenes, Staatsoberhaupt daran etwas ändert.


    Ich wage zu bezweifeln, dass Sie den Hintergrund ganz nachvollzogen haben. Weder würde ein neues Staatsoberhaupt geschaffen - es würde lediglich einen Wechsel innerhalb der Dynastie geben, wenn man so will -, noch wäre dies künstlich. Es wäre vollkommen in der noch jungen Tradition, die sich in unserem seit wenigen Jahrhunderten existierenden Dominion entwickelt hat. In der Tat wäre es - und das ist volle Absicht - eine Auflösung der Abhängigkeit von einem Cranberra offenkundig entfremdeten Staatsoberhaupt.


    Und wie wir alle wissen, ist die Queen auch nach einem Interregnum an die Krone gekommen - an die prägenden Jahre der Republik und der Regentschaft mag sich der eine oder andere erinnern -, daher ist es äußerst vermessen, hier Traditionen ins Feld zu führen, die effektiv erst neu begründet werden mussten, nachdem die Krone wieder etabliert wurde.


    Zitat

    Ginge es Ihnen wirklich inhaltlich um etwas, dann Mr Prime Minister, würden Sie wenn schon die Unabhängigkeit fordern, unter Einführung des Präsidialsystemes. Aber was Sie hier tun ist reiner Aktionismus.


    Ebenfalls mitnichten. Eine Republik wäre in der Tat gegen die Tradition, gegen das politische Verständnis unseres Landes. Die Unabhängigkeit jedoch, unter Erwählung eines eigenen, exklusiven Inhabers der cranberrischen Krone, ist, wie bereits dargestellt, eine andere Sache. Da hilft Ihnen auch Ihre Polemik nicht weiter.


    Zitat

    Wenn Sie schon Politik machen wollen, dann solche die reale Nutzen bringt und nicht eine überflüssige und der Eintracht der Bevölkerung schadende Debatte.


    Ich bin es nicht, der die Eintracht der Bevölkerung in Frage stellt. Ich bin vielmehr der Überzeugung, dass unser Volk ein Anrecht auf ein Staatsoberhaupt hat, das auch Interesse und Engagement an den Tag legt und in Cranberra verwurzelt ist. Cranberra vereinigt viele Kulturen und Ethnien, die eine in Albernia thronende Monarchin natürlich nicht unter sich vereinen kann. Ein lokal verwurzeltes Oberhaupt kann dies. Im Übrigen würde dies auch eine politische Aufwertung für unser Land sein, auch und insbesondere für die politische Kultur.


    Zitat

    Ihren letzten Satz überhöre ich ob seiner kindlichen Polemik einfach ganz, Mr Prime Minister. Sie klingen wie das tchinosische ZK... :tea


    In Tchino unterdrückt man lokalen Patriotismus und ethnische wie politische Minderheiten, Mr Horton, und das wollten Sie mir ganz sicher nicht unterstellen. Ansonsten müsste Ihnen auffallen, dass Sie insoweit größere Nähe zum tchinosischen ZK bewiesen haben...

    Sir Robert Charles Wellesley, KAE, KC

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  • Wie Sie belieben, Sir.

  • Um das Ganze wieder auf die SimOff-Ebene herunterzuholen, wo es eigentlich hin sollte (die Diskussion war sowieso nicht zielführend, würde ich meinen), was spricht in euren Augen denn nun wirklich gegen den Vorschlag? Mal abgesehen davon, dass einige von uns auch in Albernia mitspielen und daher mehrere Herzen in der Brust schlagen... ;)

    Sir Robert Charles Wellesley, KAE, KC

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  • Also:


    Ich kann das schwer (das Trennen mein ich).


    Generell spricht nichts dagegen, würde ich mal meinen.


    Ich glaube aber, daß genausowenig zwingend dafür spricht.


    Wegen mir kann man das machen. Extrem sinnig finde ich es nicht.


    (Das war jetzt mein neutralst-möglicher Versuch. ;) )


    >Meine ID wird selbstverständlich dagegen Sturm laufen.<


    Ich denke besser wäre Überzeugungsarbeit zur Mitwirkung zu machen.


    Und zwar simoff und bloß nicht im Internet. Sondern unter Freunden und Bekannten im RL.


    Ich sehe das an Albernia: Die MN in der man anfängt, da hängt auch das Herz. Ergo, wenn nur ein oder zwei Leute mit den MN beginnen würden, glaube ich, wäre hier konstant was los.


    Was dann seinerseits wieder die "Alten" zur Mitarbeit anregt.


    Ich geb aber zu: Leicht gesagt...

  • Zitat

    Original von Max A. Horton
    Ich sehe das an Albernia: Die MN in der man anfängt, da hängt auch das Herz. Ergo, wenn nur ein oder zwei Leute mit den MN beginnen würden, glaube ich, wäre hier konstant was los.


    Kenne ich durchaus. Wobei es bei mir die zweite ist, die Wahlheimat, an der ich hänge. ;)


    Nun, aber immerhin weiß ich, dass wir SimOff gesittet darüber sprechen können. Dass das ganze - später, ich wollte hier überhaupt erst einmal eine Debatte darüber führen, ob die Mitspieler einverstanden wären! - dann auch SimOn thematisiert wird (und dann möglicherweise in einem Wahlkampf stilisiert?), ist natürlich klar!


    Und wenn die Mehrheit anders aussieht, dann finde ich das nicht schlimm, aber immerhin haben wir mal ein streitfähiges Thema, abseits vom "Welche Teeesorte ist die Beste?". ;)

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    Einmal editiert, zuletzt von Sir Robert Wellesley ()

  • Gut, da hier nich mehr reagiert wird, folgender Vorschlag für eine mögliche Umsetzung der "Souveränität":


    1. Einführung einer eigenen Königsdynastie, möglichst eine entfernte Seitenlinie des albernischen Königshauses.
    2. Wegfall des Governor General als ständigem Vertreter der Krone, da diese ja nur mit wenigen Ausnahmen außer Landes sein wird. Stellvertretung bei Auslandsaufenthalt oder Unfähigkeit der Amtsausübung durch den Thronfolger oder in Ermangelung eines solchen durch einen durch das Parlament bestätigten Regenten.
    3. Eventuell die Umformung des Senate zu einem traditionelleren Oberhaus; zu den ernannten/gewählten Senatoren (auf Lebenszeit) treten dann Peers.
    4. Die Lord Lieutenants der Provinzen werden zu Governor Generals, denke ich.
    5. Die Staatsbezeichnung lautet künftig "Kingdom of Cranberra". Oder wollen wir einen Kaiser krönen? :D


    Natürlich noch ein paar formale Änderungen wegen der Souveränität.

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  • Okay, dann machen wir das Kingdom of Cranberra. Dann brauchen wir eine ID, die das macht. Kenneth of Foxbury wäre von edlem Geblüt und ist auch schon im Lande... ;) Natürlich würde ich ihn mit dem Adminkonglomerat teilen.


    Ansonsten wäre ich nur für ein House of Lords mit cranberrischen Adeligen, die der König benennt und die die Staatsgeschäfte für Exekutive, Legislative und Judikative in Vertretung für den Monarchen führen. Immer nur Demokratie ist langweilig... :]

  • Herrje, jetzt wird's radikal. :D


    Dann sollte aber eher der Privy Council (geheime Rat) das Machtgremium hinter dem König sein. Den Senate könnten wir als Vertretungskörper der Provinzen und Territorien beibehalten, da sitzen dann die jeweiligen Landes"fürsten". Das House of Commons könnte als "Laberbude" bestehen bleiben und evtl. das Recht bekommen, Petitionen an den König zu richten sowie die Richter und Finanzgesetze zu bestätigen. Schön konstitutionell eben.


    Und der Prime Minister ist dann nur noch vom König abhängig und wird auf unbestimmte Zeit ernannt.

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