Beiträge von Dame Abigail Villeroy-Boch

    Sie betritt die Bühne.


    Countess Caerwyn, Mr Frobisher, Ladies and Gentlemen!


    Als mich die Vorsitzende der Stiftung anfragte, ob ich eine Laudatio für den heutigen Preisträger halten wolle, fühlte ich mich zunächst geschmeichelt. Immerhin bin ich seit einiger Zeit nicht mehr in der Politik aktiv und habe den Geehrte nicht persönlich auf seinem politischen Weg begleiten dürfen. Zugleich haben mich die Beweggründe für die heutige Veranstaltung mehr als überzeugt. Die Zusammenarbeit zwischen den Staaten auf Astor und auf Antica ist ein Wert, ein Auftrag und ein Versprechen, die man nicht hoch genug achten kann. Wenn heute der wohl scheidende Premierminister Albernias mit dem Aldenroth Hemisphere Award ausgezeichnet wird, so fällt etwas von dem Glanz des Preises auch auf die Anliegen ab, die Mr Frobisher in seiner Amtszeit vorangetrieben haben. Ich habe natürlich auch die Thronrede verfolgt, die unsere Königin zur Eröffnung des letzten albernischen Parlamentes gehalten hat. Für die Außenpolitik formulierte die Regierung damals: "Unsere Regierung erkennt, dass es von entscheidender Bedeutung ist, die Beziehungen innerhalb der AAA und der NAU zu stärken und zu vertiefen. Zudem wird sie die Beziehungen insbesondere zu Cranberra und Roldem intensiver pflegen und die aus Medea erwachsende Verpflichtung in und für Nerica neu definieren. Unsere Regierung wird die Interesse Unseres Königreichs selbstbewusster nach außen vertreten und deutlich den Anspruch einer Weltmacht formulieren. Damit einhergehend wird das Königreich sich verstärkt den internationalen Problem- und Krisenregionen widmen." Ich denke, es ist erkennbar geworden, dass diese Ziele unter Mr Frobisher angepackt und umgesetzt wurden. Vor allem durch das engagierte Eingreifen Albernias an der Seite Astors ist es gelungen, den Krieg mit Ratelon, der auch Cranberra hart getroffen hat, zu beenden. Und es ist im Wesentlichen dem albernischen Engagement zu Verdanken, dass die neue Verteidigungsallianz eine Brücke zwischen den Staaten auf Astor und denen der NAU schlägt. Wir alle wissen, dass die Vereinigten Staaten in der Vergangenheit einen stark isolatorischen Kurs gefahren haben und außernpolitisch zurückhaltend agiert haben. Der Ratelon-Krieg hat gezeigt, dass der Erhalt von Frieden und Freiheit in der Welt stets wachsam verteidigt werden muss. Es ist daher gut und richtig, wenn Albernia auch zukünftig mit starker Stimme spricht und in der transnordanischen Kooperation eine führende Rolle einnimmt. Mr Frobisher hat die Weichen dazu gestellt und das Feld bereitet. Ich bin guter Hoffnung, dass sein Erbe in dieser Sache weiter fortwirken wird und - das soll ja kein Nachruf werden - er sich weiterhin aktiv in die außen- und sicherheitspolitische Diskussion einbringen wird.

    Handlung:

    avb sitzt mal wieder beim Tee und studiert die internationale Presse. Mit Interesse verfolgt sie die Politik in Albernia und Astor und wünscht sich eigentlich eine aktivere Regierung auch im Dominion. Vielleicht ist doch ein Zeitpunkt gekommen, an dem sie zurück auf die politische Bühne muss. Nach dem dritten Likör greift sie zum Hörer, um einige Telefonate zu führen.

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    So!

    Die Ministerin hat mit ihrem Anliegen nicht grundsätzlich Unrecht. Die Art und Weise, wie sie es vorgetragen hat lassen vermuten, dass ein anderes Ressort vielleicht förderlicher für sie gewesen wäre. Es ist nun am Prime Minister, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen und die Scherben hinter der Ministerin zusammenkehren. Ohne dabei die legitimen Interessen des Dominions aufzugeben.

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    Abigail und ihr Mann genießen an einem lauen Sommerabend ein Konzert auf dem Vorplatz des Opernhauses.

    Handlung:

    Die Prime Minister besucht die Unterkünfte, um sich ein Bild der Lage zu machen. Die meisten sind wohl wieder in ihre Häuser zurückgekehrt oder bei Freunden und Verwandten untergekommen. Da jedoch noch nicht alle Kriegsschäden beseitigt wurden, harrt eine kleine Gruppe hier immer noch aus. Villeroy-Boch übergibt den Kindern kleine Weihnachtsgeschenke, um ein wenig Normalität und Hoffnung auf eine besser Zukunft zu vermitteln.

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    Oustburgh, November 27th, 2023


    Dear Mister Prime Minister!


    Namens der Königlichen Regierung im Dominion of Cranberra darf ich Ihnen und Ihrem Kabinett die herzlichsten Glückwünsche überbringen. Ich verbinde diese mit dem Wunsch, die zuletzt wieder ausgezeichneten Beziehungen zwischen unseren Ländern zu vertiefen.


    God save the Queen!


    Yours sincerely,

    The Most Hon. Dame avb2016.png, DC, MP
    Prime Minister of the Dominion of Cranberra